Biontech: Impfstoff-Liefermengen werden vorübergehend verringert

Mainz - Der Mainzer Impfstoff-Hersteller Biontech und sein US-Partner Pfizer verringern die Liefermengen nach eigenen Angaben in der nächsten Woche vorübergehend, um sie danach aber kräftig zu erhöhen.

Die Biontech-Firmenzentrale in Mainz.
Die Biontech-Firmenzentrale in Mainz.  © dpa/Boris Rössler

"Ab der Woche vom 25. Januar werden wir wieder zum ursprünglichen Zeitplan für die Lieferungen in die Europäische Union zurückkehren (100 Prozent) und die Auslieferungen ab der Woche vom 15. Februar erhöhen (über 100 Prozent)", teilten die Unternehmen am Freitagabend mit.

Man werde in der Lage sein, die volle zugesagte Menge an Corona-Impfstoffdosen im ersten Quartal und deutlich mehr im zweiten Quartal zu liefern.

Um diese Erweiterung möglich zu machen, seien Anpassungen im Produktionsprozess notwendig.

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Dies sei der Grund für die vorübergehende Verringerung der ausgelieferten Dosen im Pfizer-Werk im belgischen Puurs, hieß es.

Genaue Zahlen wurden nicht genannt. Die EU-Kommission, die EU-Mitgliedsstaaten und andere betroffene Länder würden über die aktualisierten Liefertermine informiert.

Die beiden Unternehmen betonten, sie arbeiteten "unermüdlich" daran, die eigenen Produktionskapazitäten auszubauen und auch weitere Zulieferer sowie Auftragshersteller hinzuziehen, um die Gesamtproduktionskapazität zu erhöhen.

Titelfoto: dpa/Boris Rössler

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