Mann legt sich wegen Corona ganz besonderen Notvorrat an

Nottinghamshire - Das Coronavirus und die damit einher gehenden Einschränkungen haben weltweit zu Hamsterkäufen geführt. Ein Mann in England wollte sich jetzt einen ganz besonderen Notvorrat anlegen.

Blöd nur, dass der Kerl sich von den Beamten erwischen ließ.
Blöd nur, dass der Kerl sich von den Beamten erwischen ließ.  © 123rf/Peter Ksinan; Alexey Poprotsky

Aus Angst, dass die Ausgangsbeschränkungen noch strenger werden könnten, hat sich ein Mann in England dazu entschlossen, sich einen Vorrat an Marihuana zuzulegen, um die schwierige Zeit zu überstehen.

Blöd nur, dass er sich auf frischer Tat erwischen ließ. Den Polizeibeamten kam der Mann, der seinen grünen Rucksack eng an seine Brust drückte, schnell verdächtig vor.

Als sie seinen Rucksack schließlich durchsuchten, fanden sie auch den Grund:

Darin befand sich in einer durchsichtigen Plastiktüte mehr als ein Kilo Cannabis.

Der Mann verteidigte sich, indem er laut der Nottinghampost gegenüber den Beamten verlauten ließ:"Ich kaufe wegen der Ausgangssperre in großen Mengen."

Diese Ausrede hörten die Polizeibeamten nicht zum ersten Mal

Die Polizisten hörten diese Antwort nicht zum ersten Mal und nahmen den jungen Mann in Gewahrsam.

Drogen sind auch während der Ausgangsbeschränkungen ein Problem, sagt der Inspektor der örtlichen Polizeibehörde. Allerdings ist es für diejenigen, die ihren Konsum durch Beschaffungskriminalität finanzieren, derzeit schwieriger denn je, an Stoff zu kommen:

"Erwerbsverbrechen sind zurückgegangen, weil die Menschen zu Hause sind, daher gibt es weniger Einbrüche und weniger Menschen auf den Straßen, die Raubüberfälle begehen. Die Geschäfte sind geschlossen, daher gibt es weniger Ladendiebstähle."

Woher der Festgenommene sein Cannabis bekam und ob er diese riesige Menge wirklich für den Eigenbedarf gekauft hat, werden die Beamten nun klären.

Titelfoto: 123rf/Peter Ksinan; Alexey Poprotsky

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