Söder zu Besuch bei DEL-Klub: Keine Geisterspiele mehr

Ingolstadt - Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (54, CSU) hat bei einem Besuch des DEL-Vereins ERC Ingolstadt die Abkehr von Geisterspielen als Lösung in der Corona-Pandemie bekräftigt.

Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (54, CSU) hat bei einem Besuch des ERC Ingolstadt die Abkehr von Geisterspielen bekräftigt.
Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (54, CSU) hat bei einem Besuch des ERC Ingolstadt die Abkehr von Geisterspielen bekräftigt.  © Peter Kneffel/dpa

"Es wird keine Geisterspiele und keinen Lockdown mehr geben", sagte der CSU-Chef einer Mitteilung des Eishockey-Klubs vom Donnerstagabend zufolge.

"Mehr als 60 Prozent der Menschen sind vollständig geimpft, deswegen gibt es nun eine neue Balance aus Sicherheit und Eigenverantwortung. Die Vereine haben nun die Wahlfreiheit bei der Zuschauerauslastung: mit Maske und volle Besetzung oder mit Abstand und ohne Maske am Platz", führte Söder entsprechend weiter aus.

Das Kabinett hatte am Dienstag neue Anti-Corona-Regeln beschlossen, die ab Donnerstag gelten.

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Für Kultur-, Sportveranstaltungen, Messen und Gottesdienste werden die Regeln gelockert, im Oktober sollen Clubs und Diskos öffnen dürfen.

Dafür gilt in Innenräumen im Freistaat die bekannte 3G-Regel - Zugang also nur für geimpfte, genesene oder negativ getestete Personen.

"Die Beschlüsse des Ministerrats vom Dienstag sind für die bayerischen Klubs und damit ein Drittel der Liga ein wahrer Befreiungsschlag und bieten uns direkt vor Saisonbeginn wieder eine deutlich bessere Perspektive", sagte DEL-Aufsichtsratschef Jürgen Arnold. "Klar ist aber, dass auch die Saison 21/22 als Corona-Saison starten wird und wir von Normalität noch ein gutes Stück entfernt sind."

Titelfoto: Peter Kneffel/dpa

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