Ohne Maske im Takt: Erste Clubs öffnen die Tanzflächen

Freiburg/Stuttgart - Seit dem Wochenende kann in baden-württembergischen Clubs unter bestimmten Bedingungen wieder ohne Maske getanzt werden.

Menschen tanzen im Club "Neko" in Freiburg auf der Tanzfläche. Die Clubs im Land dürfen unter Einhaltung der entsprechenden Verordnungen ihre Türen wieder öffnen.
Menschen tanzen im Club "Neko" in Freiburg auf der Tanzfläche. Die Clubs im Land dürfen unter Einhaltung der entsprechenden Verordnungen ihre Türen wieder öffnen.  © Philipp von Ditfurth/dpa

Club-Besucher haben unter anderem in Freiburg und Stuttgart wieder maskenlos auf den Tanzflächen gefeiert. Möglich ist dies nach Angaben des Hotel- und Gaststättenverbands Dehoga durch ein mit dem Gesundheitsministerium ausgearbeitetes Muster-Hygienekonzept.

Allerdings brauchen alle Clubs für das Tanzen ohne Maske in der Corona-Pandemie eine Genehmigung des jeweiligen Gesundheitsamtes.

Eine wichtige Rolle bei den Auflagen spielt die Belüftung des jeweiligen Clubs. Betriebe, die mit ihrer Lüftungsanlage eine Frischluftzufuhr von mindestens 40 Kubikmetern pro Stunde und Person gewährleisten können, dürfen seit dem Wochenende unter Beachtung der 3G-Regel - geimpft, genesen oder getestet - bei voller Kapazität öffnen und Tanzen ohne Masken erlauben.

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Als Testnachweis gelten nur höchstens 48 Stunden alte PCR-Tests. Bei weniger starken Lüftungsanlagen dürfen höchstens 70 Prozent der sonst zulässigen Gästezahl in den Club kommen - und nur, wenn die Besucher geimpft oder genesen sind. Clubs ohne Lüftungsanlagen müssen als Ersatz Luftreiniger einsetzen.

Mit diesen Lockerungen geht Baden-Württemberg weiter als andere Bundesländer.

Titelfoto: Philipp von Ditfurth/dpa

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