Mecklenburg-Vorpommern greift durch: Kontakt-Beschränkungen für Ungeimpfte!

Schwerin – In Mecklenburg-Vorpommern treten aufgrund der hohen Belastung der Kliniken mit Corona-Patienten am Mittwoch weitere Einschränkungen in Kraft.

Auch Shoppen geht in Mecklenburg-Vorpommern nur noch unter 2G-Bedingungen. (Symbolbild)
Auch Shoppen geht in Mecklenburg-Vorpommern nur noch unter 2G-Bedingungen. (Symbolbild)  © Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa

Dann gelten Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte. Nur noch fünf ungeimpfte oder nicht genesene Personen aus zwei Haushalten dürften zusammenkommen, erklärte ein Sprecher der Staatskanzlei am Montag. Kinder unter 14 Jahren zählten nicht mit.

Auf Weihnachtsmärkten gilt ab Mittwoch 2G plus - das heißt, nur noch Geimpfte und Genesene mit zusätzlichem Corona-Test haben Zugang.

Läden dürfen nur noch von Geimpften und Genesenen betreten werden (2G), wobei Ausnahmen für Geschäfte des Grundbedarfs gelten. Dazu zählen den Angaben zufolge etwa Lebensmittelgeschäfte, Apotheken, Buchläden und Baumärkte.

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Die neuen Beschränkungen treten automatisch in Kraft, wenn die Zahl der Krankenhauseinweisungen je 100.000 Einwohner in sieben Tagen den Wert von 9 drei Tage hintereinander überschreitet. Dies war am Montag der Fall.

Die Beschränkungen gelten dann vom übernächsten Tag an, wie der Staatskanzlei-Sprecher erklärte.

Alle Intensivbetten belegt: Einige Krankenhäuser melden volle Auslastung

Die Sieben-Tage-Inzidenz der Hospitalisierungen betrug am Montag in Mecklenburg-Vorpommern 9,9, wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales mitteilte.

Drei der 32 Krankenhäuser im Land mit Intensivstationen meldeten am Montag die volle Auslastung ihrer Intensivkapazitäten. Dazu gehörte mit dem Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum in Neubrandenburg auch eines der größten Krankenhäuser im Land.

Am Universitätsklinikum Greifswald sind dem Divi-Intensivregister zufolge alle Intensivbetten mit der Möglichkeit zur invasiven Beatmung belegt.

Titelfoto: Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa

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