Jetzt bringt auch Bürgermeister Müller ein Alkoholverbot ins Gespräch

Berlin - Angesichts steigender Corona-Infektionszahlen könnte es für die Berliner neue Einschränkungen im Alltag geben.

Michael Müller hat sich ebenfalls für ein Alkoholverbot ausgebrochen.
Michael Müller hat sich ebenfalls für ein Alkoholverbot ausgebrochen.  © picture alliance / dpa, Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa

Der Regierende Bürgermeister Michael Müller (55, SPD) brachte am Montag eine Sperrstunde mit Alkoholverbot ins Gespräch. "Wenn wir jetzt nicht handeln, landen wir wieder im Lockdown", sagte Müller der RBB-"Abendschau".

Er kritisierte "feierwütiges Volk" in einigen Parks der Stadt. "Da sind einige Hundert, die unsere Erfolge der gesamten Stadtgesellschaft der letzten Monate gefährden", sagte Müller.

Wenn es nicht gelinge, die Situation in den Großstädten einzudämmen, könnten bundesweit wieder Kontaktbeschränkungen die Folge sein. 

"Wir wollen und müssen einen Lockdown verhindern und dann muss gegebenenfalls eine Sperrstunde oder ein Alkoholverbot eine Möglichkeit sein."

Ordnungsämter sollten direkt vor Ort Bußgelder kassieren können bei Gastwirten, in deren Lokalen die Regeln nicht eingehalten werden, schlug Müller vor. Dort wo es viele Infektionen gebe, bräuchten die Gesundheitsämter mehr Personal. 


Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (53, SPD) hatte am Wochenende ebenfalls ein nächtliches Alkoholverbot gefordert.

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