Nach Impfstart: Michael Müller sieht Licht am Ende des Tunnels

Berlin - Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (56, SPD) hat den Start der Impfungen gegen das Coronavirus begrüßt.

Michael Müller (SPD), Regierender Bürgermeister, nimmt an einer Plenarsitzung im Berliner Abgeordnetenhaus teil.
Michael Müller (SPD), Regierender Bürgermeister, nimmt an einer Plenarsitzung im Berliner Abgeordnetenhaus teil.  © Jörg Carstensen/dpa

"Das ist ein Licht am Ende des Tunnels nach diesem schweren Jahr der Corona-Pandemie", sagte Müller laut Mitteilung am Sonntag. Dass die Wissenschaft schon nach knapp einem Jahr einen Impfstoff entwickeln konnte, sei eine beeindruckende Leistung.

"Auch wenn wir noch eine gewisse Zeit mit der Corona-Pandemie leben müssen, ist es wichtig, dass wir jetzt schon die gefährdetsten Gruppen unserer Gesellschaft schützen können", so Müller.

In der Hauptstadt wurden am Morgen zuerst drei Bewohnerinnen eines Steglitzer Pflegeheims von einem mobilen Team geimpft.

Die Seniorinnen sind alle über 100 Jahre alt. Am Nachmittag ging zudem das erste stationäre Impfzentrum mit 80 Kabinen in Treptow an den Start.

Die Impfungen seien ein elementarer Baustein zur Bekämpfung der Pandemie, unterstrich der SPD-Politiker. Er hoffe, dass möglichst viele Berlinerinnen und Berliner dieses kostenfreie und freiwillige Angebot nutzten, sobald der Impfstoff zur Verfügung steht.

In den nächsten Monaten müssten aber alle weiter und entschlossen die Abstands- und Hygieneregeln einhalten. "Die Pandemie ist mit Beginn der Impfungen nicht beendet, die Auslastung der Intensivstationen bereitet mir weiterhin große Sorge und wir müssen zusammen dafür sorgen, dass die Pandemie sich nicht weiter ausbreitet", appellierte Berlins Regierungschef.

Titelfoto: Jörg Carstensen/dpa

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