Milde Symptome: Omikron-Patienten bislang nicht in Lebensgefahr

Südafrika - Die bislang mit der neuen Coronavirus-Variante Omikron infizierten Menschen in Südafrika sind nach Angaben der dortigen Mediziner-Vereinigung (SAMA) bisher nicht schwer erkrankt.

Bei den Omikron-Infizierten handelt es sich nicht um Patienten, die direkt in ein Krankenhaus eingeliefert werden müssen.
Bei den Omikron-Infizierten handelt es sich nicht um Patienten, die direkt in ein Krankenhaus eingeliefert werden müssen.  © Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

Die Vorsitzende des südafrikanischen Ärzteverbands, Angélique Coetzee, sagte der BBC, dass die bisher in ihrem Land festgestellten Fälle nicht schwerwiegend seien.

Allerdings seien die Untersuchungen zu dieser Variante noch in einem sehr frühen Stadium.

"Die Patienten klagen meist über einen schmerzenden Körper und Müdigkeit, extreme Müdigkeit, und wir sehen es bei der jüngeren Generation, nicht bei den älteren Menschen", sagte sie.

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Es handele sich nicht um Patienten, die direkt in ein Krankenhaus eingeliefert würden, sagte Coetzee.

Dem Telegraph sagte sie, man müsse sich aber Sorgen machen, dass die neue Variante ältere Menschen, die zusätzlich an Diabetes oder Herzkrankheiten litten, viel härter treffen könnte.

Sie fügte hinzu, die Symptome der neuen Variante seien zwar ungewöhnlich, aber mild.

Symptome der Coronavirus-Variante Omikron sind anders – aber milder

In Südafrika sind derzeit nur rund 24 Prozent der Menschen vollständig geimpft.
In Südafrika sind derzeit nur rund 24 Prozent der Menschen vollständig geimpft.  © Fabian Sommer/dpa

Sie sei zum ersten Mal auf die Möglichkeit einer neuen Variante aufmerksam gemacht worden, als Anfang November Patienten mit ungewöhnlichen Covid-19-Symptomen in ihre Praxis in Pretoria gekommen seien.

Sie hätten unter starker Müdigkeit gelitten. Keiner von ihnen habe einen Geschmacks- oder Geruchsverlust beklagt.

"Ihre Symptome waren so anders und milder als die, die ich zuvor behandelt hatte".

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Coetzee war den Angaben zufolge die erste südafrikanische Ärztin, die die Behörden am 18. November auf Patienten mit einer neuen Variante aufmerksam gemacht hatte.

Titelfoto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

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