Mutter von drei Kindern mit irrem Glück: "Covid rettete mein Leben"

Cheshire - Klingt paradox, ist aber so! Jemma Falloon (41) aus dem britischen Cheshire erkrankte im Oktober 2020 an Covid-19. Sie klagte unter anderem über Symptome wie Kurzatmigkeit und das Coronavirus schränkte sie einige Zeit ein. Und doch war es, so sagt sie selbst, ausgerechnet die Pandemie ihr Schutzengel.

Jemma Falloon (41) musste durch die Hölle gehen. Doch ausgerechnet Corona könnte ihr das Leben gerettet haben.
Jemma Falloon (41) musste durch die Hölle gehen. Doch ausgerechnet Corona könnte ihr das Leben gerettet haben.  © Screenshot Facebook / Jemma Falloon

Jemma hat zwar die "magische" 40 überschritten, dennoch lebt sie ein vitales und vor allem gesundes Leben.

Die 41-Jährige arbeitete im Jahr 2020 an ihrer Fitness, trainierte gerade für einen Marathon. Den wollte sie, sollte er aufgrund von Coronabestimmungen nicht stattfinden dürfen, auch allein laufen.

Und dann, so die "Dailymail", passierte das, was sie sich nicht hätte vorstellen können. Der Kelch ging eben nicht an ihr vorüber und sie erkrankte im Oktober 2020 an Covid-19.

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"Ich hatte wirklich Mühe, die Treppe hinaufzukommen, um auf die Toilette zu gehen. Ich hatte sogar Schwierigkeiten zu atmen", so Jemma gegenüber dem Blatt. Was sie jedoch stutzig machte: Die Beschwerden hielten an und wurden gar noch schlimmer.

Über einen Monat später verstärkten sich die Halsschmerzen. Als sie einen Knoten im Nacken verspürte und etwas Blut im Urin hatte, ging sie erneut zum Arzt und ließ sich eigentlich wegen des Coronavirus erneut durchchecken.

Doch die Mediziner bemerkten schnell, dass es sich hierbei längst nicht mehr um eine Covid-Infektion handelte, sondern um Krebs!

Jemma Falloon geht nur zum Arzt, weil sie ihre Symptome mit dem Coronavirus in Verbindung bringt

Jemma mit ihren drei Kindern (v.l.n.r.) Louis (17) Magnus (4) und Bronwen (3).
Jemma mit ihren drei Kindern (v.l.n.r.) Louis (17) Magnus (4) und Bronwen (3).  © Screenshot Facebook / Jemma Falloon

Und zwar nicht nur um einen Krebs an der Niere, sondern auch an der Schilddrüse. An der Niere wurde sie noch im Dezember 2020 operiert, hat seither sechs Narben am Bauch.

Der Weg der Genesung gestaltete sich für sie dabei schwerer als ein Marathon.

"Selbst das Aufstehen und Gehen tat weh", so die liebevolle Dreifach-Mutter. Sie bekam sogar einen Katheter mit nach Hause: "Es fiel mir sogar schwer, auf die Toilette zu gehen."

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Auch mental hatte sie während der schweren Zeit einige Probleme. Doch sie war und ist noch lange nicht am Ende ihrer Tortur.

Im Mai 2021 dann die zweite und wenig später die dritte Operation. Diesmal war die Schilddrüse dran. Wegen des "papillären Schilddrüsenkarzinoms" musste das gesamte Organ operativ entfernt werden.

"Es ist besser, sich untersuchen zu lassen", so Jemma. "Je eher man diese Dinge entdeckt, desto eher kann man sie behandeln." Normalerweise wäre sie mit ihren Beschwerden, so sagt sie, nicht so schnell zu Arzt gegangen. Doch ausgerechnet das Coronavirus machte sie vorsichtiger.

"Es ist wirklich seltsam, das zu sagen, aber Covid hat mein Leben gerettet." Ihr geht es bereits deutlich besser, doch ihr Kampf um die vollständige Gesundheit, er wird noch eine Weile andauern.

Titelfoto: Screenshot Facebook / Jemma Falloon

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