Nach dem Aus: Heute startet das Tübinger Modell wieder!

Tübingen - Das Tübinger Modell soll am Freitag wieder an den Start gehen - mit Hilfe der Luca-App.

Für das Tübinger Modell erhielt Rathauschef Boris Palmer (48, Grüne) viel Lob.
Für das Tübinger Modell erhielt Rathauschef Boris Palmer (48, Grüne) viel Lob.  © Montage: Tom Weller/dpa, Marijan Murat/dpa

Geschäfte, die wegen der "Bundesnotbremse" drei Wochen geschlossen waren, dürfen wieder für Kunden mit Termin öffnen, wie es aus dem Rathaus hieß.

Dies sei möglich, da die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen, im Kreis Tübingen fünf Tage in Folge unter 150 lag.

Am Donnerstag lag die Inzidenz im Kreis Tübingen bei 101,5.

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Zum Einkaufen sei ein tagesaktueller negativer Schnelltest Pflicht. Wie beim ersten Anlauf des Tübinger Modells sollen dazu mehrere Teststationen die Arbeit aufnehmen.

In Läden gelten Abstands- und Hygieneregeln unter anderem mit Begrenzung der Kundenzahl.

Bei der zweiten Auflage soll die Luca-App zur digitalisierten Kontaktnachverfolgung eine tragende Rolle spielen, wie es heißt.

Wer ein Geschäft betritt, kann sich durch das Scannen eines dort angebrachten QR-Codes mit der Luca-App einchecken.

Update, 16.08 Uhr: Kein übermäßiger Andrang am Brückentag

Vor dem ein oder anderen großen Laden bildete sich kurzfristig eine kleine Schlange - so auch vor der Verkaufsstelle eines großen Modekonzerns.

Nicht nur in der Studentenstadt öffneten die Geschäfte wieder, sondern im ganzen Landkreis Tübingen. Sie dürfen nun wieder mit Termin Kunden empfangen, teilte das Rathaus mit.

An den im Stadtgebiet verteilten Schnelltest-Stationen herrschte am Brückentag normaler Betrieb. Wer bereits vollständig geimpft oder nachweislich von einer Corona-Erkrankung genesen sei, müsse sich nicht testen lassen.

Der Vorstandssprecher des örtlichen Handels- und Gewerbevereins, Stephan Braun, sagte, die Stadt sei nicht übervoll gewesen. Der Brückentag sei ein schöner Tag zum Einkaufen gewesen.

Titelfoto: Montage: Tom Weller/dpa, Marijan Murat/dpa

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