Nach verschärften Einreisebestimmungen: Kostenlose Corona-Schnelltests für Grenzpendler

Flensburg/Padborg - Grenzpendler, die beruflich nach Dänemark einreisen, können sich künftig kostenlos auf das Coronavirus testen lassen.

Medizinisches Fachpersonal wartet um einen Abstrich für einen Antigen-Schnelltests zu entnehmen. (Symbolbild)
Medizinisches Fachpersonal wartet um einen Abstrich für einen Antigen-Schnelltests zu entnehmen. (Symbolbild)  © dpa/dpa-zentralbild/Britta Pedersen

Um einen solchen Schnelltest zu erhalten, müssen sie beispielsweise anhand von Gehaltsabrechnungen oder Arbeitsverträgen nachweisen, dass sie in Dänemark arbeiten, wie die Region Syddanmark am Dienstag mitteilte. Für alle anderen kosten die Corona-Schnelltests 299 Kronen.

Die Region Syddanmark hat ein Abkommen mit dem Unternehmen Falck verlängert, damit ausländische Staatsbürger, die nicht in Dänemark leben, einen schnellen Test erhalten, wenn sie in das Land reisen müssen.

Das Testzentrum von Falck am Skandinavian Park in Handewitt ist von Montag bis Donnerstag von 5 Uhr bis 16 Uhr, am Freitag von 5 bis 20 Uhr sowie durchgehend von Samstag 7 Uhr bis Montag 7 Uhr geöffnet.

Zudem soll es an kleineren Grenzübergängen zu verschiedenen Zeiten mobile Teststationen geben.

Verschärfte Einreisebestimmungen nach Dänemark

Kurt Espersen von der Region Süddänemark sagte laut Mitteilung, "für uns ist es wichtig, dass wir den vielen Pendlern, die jeden Tag die Grenze überqueren, eine gute Lösung bieten können, um in Dänemark zur Arbeit zu kommen".

Wenn diese südlich der Grenze einen Blitztest machten, könnten sie nach ihrer Einreise einen PCR-Test machen, der dann sieben Tage lang gilt, bevor er erneuert werden muss.

Die Polizei auf der nördlichen Grenzseite hat bis Dienstagmorgen 7 Uhr innerhalb von 24 Stunden rund 200 Menschen die Einreise verweigert. Demnach seien in Verbindung mit den geltenden Corona-Regeln 207 Personen bei Stichprobenkontrollen an der deutsch-dänischen Grenze abgewiesen worden, teilte die Polizei von Süd- und Süderjütland am Dienstag auf Twitter mit. Von Sonntag- bis Montagmorgen wurden 595 Personen abgelehnt.

Aus Sorge vor mutierten Coronavirus-Varianten und der Corona-Lage weltweit hatten die Dänen ihre Einreisebestimmungen am Freitag nochmals verschärft.

Titelfoto: dpa/dpa-zentralbild/Britta Pedersen

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