Nächstes Bundesland führt Maskenpflicht im Nahverkehr ein

Schwerin - Nach Sachsen führt auch Mecklenburg-Vorpommern zum Schutz vor Infektionen mit dem Corona-Virus eine Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr ein. Wie Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) am Freitag in Schwerin sagte, müssen Nutzer von Straßenbahn, Bus oder Taxi von Montag (27. April) an einen Mund- und Nasenschutz tragen.

Die Ministerpräsidentin des Bundeslands Mecklenburg-Vorpommern ging mit gutem Beispiel voran. Manuela Schwesig (45, SPD) bedeckt hier ihre Mund- und Gesichtspartie.
Die Ministerpräsidentin des Bundeslands Mecklenburg-Vorpommern ging mit gutem Beispiel voran. Manuela Schwesig (45, SPD) bedeckt hier ihre Mund- und Gesichtspartie.

Verlangt werde eine Stoffmaske, alternativ könne auch ein Tuch als Schutz getragen werden, erklärte Schwesig. 

Für Einkäufe in Geschäften des Einzelhandels gelte hingegen weiterhin die dringende Empfehlung, eine sogenannte Alltagsmaske zu tragen, nicht aber eine Pflicht.

Die Maskenpflicht für den Nahverkehr sei nötig, weil mit der Ladenöffnung ab Montag und der Öffnung der Schulen kurze Zeit später auch die Nutzung der Nahverkehrsmittel wieder deutlich zunehme und in Bussen und Bahnen das Abstandsgebot kaum einzuhalten sei. 

Es gelte aber, die eingeleitete Rückkehr zu mehr Normalität im sozialen und wirtschaftlichen Leben mit dem Gesundheitsschutz zu verbinden. 

Wer sich selbst schütze, schütze auch andere und sorge so mit dafür, dass weitere Lockerungen der Corona-Schutzmaßnahmen möglich würden, argumentierte Schwesig.

Sachsen hatte zuvor als erstes Bundesland für den öffentlichen Nahverkehr sowie für den Einzelhandel eine Maskenpflicht beschlossen. Die Regelung gilt auch dort von Montag an, wie Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) am Freitag nach einer Sitzung des Landeskabinetts in Dresden gesagt hatte.

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