Nebenwirkungen sorgen für Impfstopp mit Astrazeneca

Hamburg – Wieder Ärger mit Astrazeneca. Nicht nur, dass der Impfstoffen in geringeren Mengen geliefert wird als avisiert. Nun sorgen Berichte über Nebenwirkungen auch in Hamburg für einen Impfstopp.

Im Impfzentrum wird eine Spritze mit dem Corona-Impfstoff von Astrazeneca aufgezogen. (Archivbild)
Im Impfzentrum wird eine Spritze mit dem Corona-Impfstoff von Astrazeneca aufgezogen. (Archivbild)  © Matthias Bein/dpa-Zentralbild/dpa

Hamburg sagt bis auf Weiteres alle Impftermine mit dem Vakzin von Astrazeneca ab.

Damit folge man einer Entscheidung des Bundesregierung, die die Verwendung des Impfstoffs aufgrund einer aktuellen Empfehlung des Paul-Ehrlich-Instituts ausgesetzt habe, sagte der Sprecher der Gesundheitsbehörde, Martin Helfrich, am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Hintergrund sind Berichte über Nebenwirkungen.

Nur bei am Montag noch offenen Termine im Zentralen Impfzentrum in den Messehallen werden laut Helfrich andere Impfstoffe verwendet. "Die weiteren, ab morgen, Dienstag, vergebenen Termine für die Impfung mit dem Astrazeneca-Impfstoff werden bis auf weiteres ausgesetzt und finden nicht statt." Das gelte auch für Termine zur Zweitimpfung.

Deshalb sollten sich Impfwillige mit einem bereits bestätigten Termin nicht in den Messehallen einfinden, sagte der Sprecher. "Die Sozialbehörde informiert öffentlich und die Betroffenen direkt, wann Ersatztermine vereinbart werden können."

Bereits am Sonntag hatte die Behörde wegen Lieferengpässen bei Astrazeneca die Vergabe von Impfterminen für unter 80-Jährige eingestellt. Einige neue Termine seien nur noch für über 80-Jährige telefonisch buchbar, hieß es.

Titelfoto: Matthias Bein/dpa-Zentralbild/dpa

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