Oberbürgermeisterin Reker zur Corona-Lage in Köln: "Fünf vor Zwölf"

Köln - Die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker (63, parteilos) hat die Corona-Lage in der viertgrößten Stadt Deutschlands als "sehr ernst" beschrieben. 

Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker (63, parteilos) beschrieb die Corona-Lage in der in der viertgrößten Stadt Deutschlands als äußerst ernst.
Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker (63, parteilos) beschrieb die Corona-Lage in der in der viertgrößten Stadt Deutschlands als äußerst ernst.  © Marius Becker/dpa

"Es ist fünf vor Zwölf", sagte Reker am Freitag im Rathaus. 

"Die Geschwindigkeit des Anstiegs der Infizierten-Zahlen stellt uns vor große Herausforderungen."

Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen belaufe sich in Köln derzeit auf 120,1.

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Es liege an jedem Einzelnen, einen Lockdown zu verhindern. 

"Wir haben nicht mehr viele Möglichkeiten", sagte Reker. "Das muss jetzt funktionieren." 

Zusammenkünfte dürften nur noch im engsten Familienkreis stattfinden. 

Zu Karnevalsbeginn am 11. November werde es darum gehen, die Stadt "für Feiernde so unattraktiv wie möglich zu machen".

Titelfoto: Marius Becker/dpa

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