Öffnungsstrategie: FDP will Corona-Lockerungen in NRW ab dem 15. Februar

Köln - Die FDP-Fraktion im nordrhein-westfälischen Landtag drängt auf eine schrittweise Lockerung der Corona-Einschränkungen.

Angesichts der rückläufigen Inzidenzwerte in NRW drängt die FDP-Fraktion auf eine schrittweise Lockerung der Corona-Einschränkungen. Der Einzelhandel könnte demnach am 15. März wieder öffnen.
Angesichts der rückläufigen Inzidenzwerte in NRW drängt die FDP-Fraktion auf eine schrittweise Lockerung der Corona-Einschränkungen. Der Einzelhandel könnte demnach am 15. März wieder öffnen.  © Fabian Strauch/dpa

"Angesichts der rückläufigen Inzidenzwerte benötigen wir jetzt ein verantwortungsvolles Konzept mit konkreten Schritten für Öffnungen ab dem 15. Februar", sagte Fraktionschef Christof Rasche (58) dem Kölner Stadt-Anzeiger.

Die Liberalen schlagen vor, ab dem 15. Februar an den Grundschulen mit einem Wechsel von Unterricht in der Schule und zu Hause zu beginnen. Ab dem 1. März sollten Restaurants, Friseure und Fitnessstudios wieder öffnen, der Einzelhandel könnte ab dem 15. März folgen, betonte Rasche.

Diese Öffnungsstrategie sollte mit einer "Corona-Notbremse" abgesichert werden, die schnelle Gegenmaßnahmen im Fall von lokalen Infektionsausbrüchen ermögliche.

"Eine Verlängerung sämtlicher Beschränkungen würde die Akzeptanz für die Maßnahmen gefährden, auf die wir dringend angewiesen sind", sagte Rasche. Es wäre falsch, den Weg zu Öffnungen unter Verweis auf die Mutationen des Coronavirus "grundsätzlich zu blockieren".

Rasche geht davon aus, dass die Positionen der FDP-Fraktion von der Landesregierung positiv aufgenommen werden. Sie stünden im Einklang mit der Forderung von Ministerpräsident Armin Laschet (59, CDU) nach einem verantwortungsvollen Weg bei den Öffnungen.

Titelfoto: Fabian Strauch/dpa

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