Offenbar Lockdown-Zoff vor Corona-Gipfel: Widersetzen sich die SPD-Länder Merkels Lockdown-Kurs?

Berlin - Am Mittwoch, den 3. März, wird erneut über die Zukunft Deutschlands in der Pandemie entschieden, wenn Bund und Länder zu Beratungen über die Verlängerung oder Lockerung von Corona-Maßnahmen zusammenkommen. Nach Bild-Informationen planen sich die SPD-Länder dem Kurs von Bundeskanzlerin Angela Merkel (66, CDU) zu widersetzen.

Angela Merkel (66, CDU, rechts) muss mit dem Widerstand der von der SPD geführten Bundesländer in den Corona-Beratungen am Mittwoch rechnen.
Angela Merkel (66, CDU, rechts) muss mit dem Widerstand der von der SPD geführten Bundesländer in den Corona-Beratungen am Mittwoch rechnen.  © Kay Nietfeld/dpa

Angeblich möchten die von der SPD regierten Bundesländer nicht länger eine Lockdown-Politik unterstützen, die Inzidenz-Werte von 35 beziehungsweise 50 Infektionen auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen vorsieht.

Offenbar sollen die Länder einen viel weitreichenden Lockerungs-Korridor anpeilen, der ab einer Inzidenz von 70 Spielraum für Öffnungen lässt.

Im Gegensatz zu Merkel, die Entscheidungen so lange wie möglich offen lassen möchte, sollen die SPD-Bundesländer eine zeitnahe Öffnung der Außengastronomie anstreben.

Auch über Shopping in Geschäften per Termin, worüber in Sachsen unter dem Terminus "Click & Meet" bereits seit einigen Tagen spekuliert wird, soll gesprochen werden.

Eine Öffnung von Hotels für touristische Reisen während der Osterferien soll ebenfalls auf die Agenda gehoben werden.

Ebenso wird das Thema Öffnung höherer Klassenstufen in Schulen sicher am Mittwoch Teil der Beratungen sein. Der aktuelle Lockdown in Deutschland ist zunächst bis 7. März befristet.

Titelfoto: Kay Nietfeld/dpa

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