Offenbar Merkel-Paukenschlag bei Corona-Gipfel: "Wenn ich mal auspacke"...

Berlin - Am Dienstag berieten die Ministerpräsidenten und Kanzlerin Angela Merkel (66, CDU) über die Fortsetzung der Corona-Maßnahmen nach dem 10. Januar. Der Lockdown wurde (vorerst) bis zum 31. Januar verlängert. Bei der virtuellen Zusammenkunft soll die Kanzlerin für einen echten verbalen Aufreger gesorgt haben, berichtet Bild exklusiv.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (66, CDU, links), rechts neben ihr der Regierende Bürgermeister Michael Müller (56).
Bundeskanzlerin Angela Merkel (66, CDU, links), rechts neben ihr der Regierende Bürgermeister Michael Müller (56).  © Jesco Denzel/Bundespresseamt/dpa

Auf dem Corona-Gipfel wurde nicht nur über die Verlängerung beziehungsweise Verschärfung der Maßnahmen gesprochen, sondern auch über das Thema Impfstoff.

Dort soll die Bundeskanzlerin in Richtung der von der SPD geführten Länder folgende Worte gewählt haben:

"Wenn ich mal auspacke, was hier in dieser Runde für Fehler gelaufen sind, wenn ich das mal öffentlich machen würde …“.

Was für ein verbaler Paukenschlag der Kanzlerin!

„Ich finde uns schon sehr selbstbewusst, wie wir über andere richten“, soll sie ihre Ausführungen fortgesetzt haben.

In den letzten Tagen hatte es zunehmende Kritik an der Impfstoff-Beschaffung in Deutschland und der EU, auch aus den Reihen der Koalitionsparteien gegeben.

So hängt die Bundesrepublik im Vergleich mit anderen großen Nationen wie Großbritannien und den USA in Sachen Impf-Fahrplan hinterher. In anderen großen europäischen Ländern wie Spanien oder Frankreich geht es in Sachen Impfung ähnlich schleppend voran wie in Deutschland schreibt Zeit Online.

Titelfoto: Jesco Denzel/Bundespresseamt/dpa

Mehr zum Thema Coronavirus:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0