Omikron-Fälle in Bayern: Das ist der aktuelle Stand im Freistaat

Erlangen - Die Omikron-Variante des Coronavirus-Erregers breitet sich auch in Bayern rasch aus. Bis Donnerstag haben die bayerischen Gesundheitsämter bereits insgesamt 3163 Omikron-Fälle gemeldet.

Corona im Freistaat: Dominierend unter den "besorgniserregenden Virusvarianten" in Bayern ist laut LGL nach wie vor Delta. (Symbolbild)
Corona im Freistaat: Dominierend unter den "besorgniserregenden Virusvarianten" in Bayern ist laut LGL nach wie vor Delta. (Symbolbild)  © Peter Kneffel/dpa

Dies teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittel in Erlangen mit. Die ersten Infektionen mit der Omikron-Variante waren Ende November des Jahres entsprechend nachgewiesen worden.

Dominierend unter den sogenannten besorgniserregenden Virusvarianten in Bayern ist laut LGL aber nach wie vor Delta. Nach den Daten des Robert Koch-Instituts lag der Anteil von Omikron in Bayern in der vergangenen Woche bei 15,2 Prozent der auf Varianten untersuchten Corona-Infektionen, etwas niedriger als im Bundesdurchschnitt von 17,5 Prozent.

LGL wie RKI betonen, dass die Zahlen sich wegen zu erwartender Nachmeldungen noch ändern könnten. Seit 22. Dezember sollen die bayerischen Labore "nach Möglichkeit wieder alle positiven PCR-Proben mittels einer variantenspezifischen PCR (vPCR) auf das Vorliegen der Omikron-Variante untersuchen", wie es in der Antwort des LGL hieß. In den Vorwochen gab es variantenspezifische PCR-Tests demnach nur in begründeten Einzelfällen.

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Als gänzlich zweifelsfrei erkannt gilt eine Infektion mit der Omikron-Variante nach einer Genomsequenzierung.

Omikron-Fälle in Bayern bald auch im Internet abgebildet

Nach den Daten des LGL wurden 298 der 3163 bayerischen Omikron-Fälle durch Genomsequenzierung bestätigt, 2865 Fälle gelten offiziell als "Verdacht".

Im LGL-Labor haben sich nach Angaben der Behörde aber sämtliche Omikron-Verdachtsfälle, bei denen die Genomsequenzierung möglich war, auch bestätigt. Allerdings ist laut Behörde nicht in jeder Probe genug Genmaterial des Erregers für eine solche Sequenzierung vorhanden.

Das LGL will in Kürze die gemeldeten Omikron-Fälle auch auf seinen Corona-Zahlenseiten im Internet veröffentlichen.

Titelfoto: Peter Kneffel/dpa

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