Omikron hat die Welt im Griff: Mehr als drei Viertel aller Länder gelten als Hochrisikogebiete

Deutschland - Die Omikron-Variante des Coronavirus sorgt dafür, dass gut drei Viertel aller rund 200 Länder auf der Welt als Hochrisikogebiete eingestuft werden.

Von Frankreich bis Kasachstan und von Brasilien bis zu den Malediven: Ab Sonntag gelten laut dem RKI 155 Länder der Welt als Corona-Hochrisikogebiete. (Symbolbild)
Von Frankreich bis Kasachstan und von Brasilien bis zu den Malediven: Ab Sonntag gelten laut dem RKI 155 Länder der Welt als Corona-Hochrisikogebiete. (Symbolbild)  © AP/DPA

Zu den 136 Ländern, die seit einer Woche insgesamt auf der Risikoliste des Robert Koch-Instituts (RKI) stehen, kommen an diesem Sonntag nochmals 19 weitere Staaten hinzu, wie das RKI am Freitag in Berlin mitteilte.

Insgesamt stehen damit nun 155 Länder auf der Liste. Kein Land wird demnach von der Liste gestrichen.

Nach den RKI-Angaben gelten von Sonntag an Rumänien, die Republik Moldau, Kosovo, Marokko, Tunesien, Algerien, Saudi-Arabien, Japan, Indien, Bhutan, Nepal, Mongolei, Kasachstan, Usbekistan, die Malediven, Brasilien, Chile, Ecuador und Paraguay neu als Hochrisikogebiete.

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Wer aus einem Hochrisikogebiet einreist und nicht mindestens den vollständigen Grundschutz mit der meist nötigen zweiten Spritze hat oder genesen ist, muss für zehn Tage in Quarantäne und kann sich frühestens fünf Tage nach der Einreise mit einem negativen Test davon befreien.

Für Kinder, die das sechste Lebensjahr noch nicht vollendet haben, endet die Absonderung fünf Tage nach der Einreise automatisch.

Wann gilt ein Land als Hochrisikogebiet?

In Ländern, die als Hochrisikogebiet gelten, gibt es vor allem beim Reisen besondere Einschränkungen. (Symbolbild)
In Ländern, die als Hochrisikogebiet gelten, gibt es vor allem beim Reisen besondere Einschränkungen. (Symbolbild)  © Charles Rex Arbogast/AP/dpa

Mit der Einstufung als Hochrisikogebiet verbunden ist eine Reisewarnung des Auswärtigen Amts für nicht notwendige touristische Reisen. Sie erleichtert Touristen die kostenlose Stornierung bereits gebuchter Reisen, bedeutet aber kein Reiseverbot.

Die Einstufung als Risikogebiet erfolgt nach gemeinsamer Analyse und Entscheidung durch das Bundesministerium für Gesundheit, das Auswärtige Amt und das Innenministerium.

Als Hochrisikogebiete werden Länder und Regionen mit einem besonders hohen Infektionsrisiko eingestuft. Dafür sind aber nicht nur die Infektionszahlen ausschlaggebend.

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Andere Kriterien sind das Tempo der Ausbreitung des Virus, die Belastung des Gesundheitssystems oder auch fehlende Daten über die Corona-Lage.

Titelfoto: AP/DPA

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