Paket-Zusteller DPD lässt 400 Mitarbeiter vorsorglich auf das Coronavirus testen

Duisburg - Der Zusteller DPD hat 400 Beschäftigte seines Duisburger Paketsortierzentrums vorsorglich auf das Coronavirus testen lassen. 

PD-Pakettransporter stehen an der Rampe des Paketsortierzentrum von DPD.
PD-Pakettransporter stehen an der Rampe des Paketsortierzentrum von DPD.  © Roland Weihrauch/dpa

Die Ergebnisse sollten spätestens bis Ende der Woche vorliegen, sagte ein Sprecher des Paket- und Expressdienstleisters am Mittwoch auf dpa-Anfrage. 

Nachdem es in den vergangenen drei Wochen sieben Infektionen gegeben habe, sei der Reihentest vorsorglich vorgenommen worden - bei 400 von insgesamt 1000 Beschäftigten am Standort.

Eine Duisburger Stadtsprecherin kündigte erste Ergebnisse frühestens für Donnerstagnachmittag an. 

Die Feuerwehr hatte die Abstriche auf dem Betriebsgelände im Stadtteil Hüttenheim am Dienstag genommen. 

Der Betrieb läuft Unternehmenssprecher Peter Rey zufolge normal weiter - unter strikten Abstands-, Hygiene- und Schutzmaßnahmen.

Nach zweiwöchiger Unterbrechung werde auch am Standort Hückelhoven im Kreis Heinsberg seit Dienstag wieder mit der gesamten Stammbelegschaft - 400 Mitarbeiter - gearbeitet, schilderte Rey. 

Ein DPD-Pakettransporter verlässt das Paketsortierzentrum von DPD
Ein DPD-Pakettransporter verlässt das Paketsortierzentrum von DPD  © Roland Weihrauch/dpa

Nachdem einige Beschäftigte positiv getestet worden waren, hatte DPD die Niederlassung vorsorglich geschlossen und alle Beschäftigte in Quarantäne geschickt. DPD hat in Deutschland nach eigenen Angaben 78 Standorte mit 20 000 Beschäftigten und - außer dem Massentest in Duisburg und der vorübergehenden Schließung in Hückelhoven - keine größeren Corona-Vorkommnisse.

Titelfoto: Roland Weihrauch/dpa

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