Aida Cruises unterbricht Kreuzfahrt-Saison länger als geplant

Rostock – Wegen der Verlängerung des Lockdowns und der Verschärfung der Maßnahmen gegen das Coronavirus unterbricht die Rostocker Kreuzfahrtreederei Aida Cruises die Kreuzfahrt-Saison länger als geplant.

Die beiden Aida-Schiffe "Aidaaura" und "Aidacara" (r.) liegen am Kreuzfahrt-Terminal Steinwerder.
Die beiden Aida-Schiffe "Aidaaura" und "Aidacara" (r.) liegen am Kreuzfahrt-Terminal Steinwerder.  © Christian Charisius/dpa

Man hoffe, diese "nach einer deutlichen Entspannung des Infektionsgeschehens in Deutschland" ab 6. März fortsetzen zu können, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Ursprünglich sollten Schiffe schon Mitte Januar wieder rund um die Kanarischen Inseln kreuzen.

Das sei wegen der neuen deutschen Corona-Bestimmungen nicht möglich, sagte eine Sprecherin des Unternehmens. Auch andere Regionen könnten wegen der dortigen Situation derzeit nicht angefahren werden.

Im März sollen dann Fahrten um die Kanaren, in Nordeuropa und im Mittelmeer den Auftakt machen. Gäste, deren Reisen nicht wie ursprünglich geplant durchgeführt werden können, würden umgehend informiert, heißt es in der Mitteilung. Aida biete Umbuchungen an.

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Das Unternehmen ist nach eigenen Angaben wieder per Telefon und E-Mail erreichbar. Es hatte zuletzt wegen erheblicher IT-Probleme sogar Kreuzfahrten absagen müssen. In Medien war über einen möglichen Hackerangriff spekuliert worden.

Die Rostocker Staatsanwaltschaft hatte die Ermittlungen übernommen. Aida wollte sich zu den Hintergründen nicht äußern.

Titelfoto: Christian Charisius/dpa

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