Sachsen-Anhalt berät über Öffnung von Restaurants

Magdeburg - Die Landesregierung will am Dienstag entscheiden, ob Restaurants, Bars und Cafés in Sachsen-Anhalt noch im Mai unter Auflagen wieder Gäste bewirten dürfen.

Reiner Haseloff will das Ergebnis der Kabinettssitzung am Dienstagnachmittag mit Wirtschaftsminister Armin Willingmann vorstellen.
Reiner Haseloff will das Ergebnis der Kabinettssitzung am Dienstagnachmittag mit Wirtschaftsminister Armin Willingmann vorstellen.  © Ronny Hartmann/dpa

Wirtschaftsminister Armin Willingmann (57, SPD) legt dem Kabinett dazu einen Plan für eine stufenweise Öffnung der Gaststätten vor. 

Auf der Sitzung solle es auch um Perspektiven für den Tourismus gehen, sagte ein Sprecher des Wirtschaftsministeriums, ohne Details zu nennen. Am Nachmittag (14 Uhr) stellen Willingmann und Ministerpräsident Reiner Haseloff (66, CDU) das Ergebnis der Kabinettssitzung der Öffentlichkeit vor. 

Sachsen-Anhalt hatte in der seit Montag gültigen fünften Landesverordnung zur Eindämmung des Coronavirus die Öffnung von Gaststätten für den Publikumsverkehr weiterhin verboten - zudem aber eine schrittweise Öffnung ab dem 22. Mai in Aussicht gestellt. 

Als Voraussetzung nannte die Landesregierung, dass die Zahl der Neuinfektionen stabil bleibt und die Nachbarbundesländer ähnliche Regelungen treffen. Momentan dürfen Lokale nur Speisen zum Liefern oder Abholen anbieten.

Am Montag hatte Niedersachsen angekündigt, die Gastronomie stufenweise schon ab dem 11. Mai wieder öffnen zu lassen. Dazu wollte sich das Wirtschaftsministerium in Sachsen-Anhalt zunächst nicht äußern. Willingmann halte aber engen Kontakt mit den Amtskollegen der Nachbarländer, sagte der Sprecher. 

Es wird über die stufenweise Öffnung der Gastronomie Sachsen-Anhalts beraten.
Es wird über die stufenweise Öffnung der Gastronomie Sachsen-Anhalts beraten.  © Patrick Seeger/dpa

Am Dienstagabend wollten die Wirtschaftsminister der Länder ihre Pläne für die Wiederöffnung der Gastronomie-Betriebe in einer Videoschalte miteinander abstimmen.

Titelfoto: Patrick Seeger/dpa

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