Sachsen-Anhalt verzeichnet weiterhin niedrige Corona-Zahlen

Magdeburg - In Sachsen-Anhalt werden weiter weniger Corona-Neuinfektionen erfasst. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Sieben-Tage-Inzidenz für das Land am Donnerstagmorgen mit 291,5 an.

Die Corona-Zahlen in Sachsen-Anhalt sind niedrig, jedoch lassen nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen.
Die Corona-Zahlen in Sachsen-Anhalt sind niedrig, jedoch lassen nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen.  © Tom Weller/dpa

Eine Woche zuvor hatte der Wert noch bei 347,4 gelegen, vor zwei Wochen wurden 485,2 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner und sieben Tage registriert. Bundesweit lag die Sieben-Tage-Inzidenz am Donnerstag laut RKI bei 354,5.

Allerdings liefern diese Angaben nur ein sehr unvollständiges Bild der Infektionszahlen. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus – vor allem, weil bei weitem nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen.

Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

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Die landesweit höchste Inzidenz gab das RKI für die kreisfreie Stadt Halle mit 403,6 an, die niedrigste für den Landkreis Wittenberg mit 198,8 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner und Woche.

Seit Beginn der Pandemie wurden nach RKI-Angaben landesweit inzwischen 803.789 Infektionen registriert.

Die Statistik weist insgesamt 5558 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Infektion im Land aus.

Titelfoto: Tom Weller/dpa

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