Sachsens AfD klagt gegen 2G-Regel! "Läuft auf einen Impfzwang hinaus" - Kritik an Kretschmer

Dresden - Die AfD-Fraktion im Sächsischen Landtag geht gerichtlich gegen die neue Corona-Schutzverordnung vor.

"Die 2G-Regel läuft auf einen Impfzwang hinaus. Dieser Impfzwang ist verfassungswidrig", so AfD-Fraktionschef Jörg Urban (57).
"Die 2G-Regel läuft auf einen Impfzwang hinaus. Dieser Impfzwang ist verfassungswidrig", so AfD-Fraktionschef Jörg Urban (57).  © Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa

Die Abgeordneten wollen vom Verfassungsgerichtshof die 2G-Regel überprüfen lassen, wie die Fraktion am Sonntag mitteilte.

Sachsen hatte am Montag (7. November) als erstes Bundesland die 2G-Regel in weiten Teilen des öffentlichen Lebens eingeführt.

Dies bedeutet, dass nur Geimpfte und Genesene in Restaurants, Kneipen oder Diskotheken dürfen, ein negativer Test reicht nicht mehr.

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"Die 2G-Regel läuft auf einen Impfzwang hinaus. Dieser Impfzwang ist verfassungswidrig", sagte Fraktionschef Jörg Urban (57).

AfD-Fraktionschef Jörg Urban schießt gegen Michael Kretschmer: "Spaltet die Gesellschaft"

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (46, CDU) spalte laut Urban die Gesellschaft.
Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (46, CDU) spalte laut Urban die Gesellschaft.  © Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

Da die Corona-Impfstoffe bisher nur eine bedingte Zulassung hätten, kollidiere die 2G-Regel mit dem Recht auf körperliche Unversehrtheit.

Darüber sei die Regelung eine inakzeptable Ungleichbehandlung der Bürger und stelle eine Diskriminierung
der Ungeimpften dar.

"Ministerpräsident Michael Kretschmer (46, CDU) spaltet damit unsere Gesellschaft. Unsere Klage soll dazu beitragen, diesen Riss wieder zu kitten", betonte Urban.

Titelfoto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa, Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

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