Lage extrem schwierig: Hier warten 40.000 Schweine auf die Schlachtung

Kiel - In Schleswig-Holstein warten bereits 40.000 Schweine auf die überfällige Schlachtung, der Platz für neue Ferkel wird in den Stallungen knapp und die Feischpreise sind im Keller: Der Landtag debattiert die Lage und weiß letztlich auch keinen rettenden Königsweg.

Ein Schweinetransporter steht auf einem Schlachthof in Kellinghusen.
Ein Schweinetransporter steht auf einem Schlachthof in Kellinghusen.  © Bodo Marks/dpa

Grund hierfür seien Corona-Fälle bei Mitarbeitern in großen Schlachtbetrieben in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, sagte Landwirtschaftsminister Jan Philipp Albrecht (Grüne) am Mittwoch im Kieler Landtag bei einer Debatte über die Lage der schweinehaltenden Betriebe. 

Für den einzigen großen Schlachthof in Schleswig-Holstein in Kellinghusen (Kreis Steinburg) habe er eine vorübergehende Ausweitung der Arbeitszeiten beim Sozialministerium beantragt, sagte Albrecht. 

Noch seien dem Ministerium keine tierschutzrelevanten Situationen aus Betrieben bekannt geworden, aber die Lage sei extrem schwierig.

Am 11. November habe er die Branche zu weiteren Gesprächen eingeladen. 

Titelfoto: Bodo Marks/dpa

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