Coronavirus: Mecklenburg-Vorpommern führt Maskenpflicht für Patienten in Arztpraxen ein

Schwerin – Patienten müssen in Arztpraxen in Mecklenburg-Vorpommern künftig auch eine Maske tragen.

Ein Mann und eine Frau sind mit Schutzmasken in der Innenstadt unterwegs. (Archivbild)
Ein Mann und eine Frau sind mit Schutzmasken in der Innenstadt unterwegs. (Archivbild)  © Sina Schuldt/dpa

Dies hat das Kabinett am Dienstag beschlossen, wie Gesundheitsminister Harry Glawe (CDU) mitteilte. "Die Maske soll beim Besuch einer Arztpraxis mitgebracht und vor dem Betreten der Praxis angelegt werden."

Möglich seien wie im Einzelhandel eine Alltagsmaske, ein Schal oder ein Tuch. Die Maskenpflicht gelte auch in Psychotherapie-Praxen und in Praxen anderer Gesundheitsberufe. In den Räumlichkeiten sei ein Abstand von 1,5 Metern einzuhalten.

Wer hinter eine Plexiglas-Scheibe sitzt - zum Beispiel am Tresen einer Arztpraxis - muss Glawe zufolge keinen Mundschutz tragen. Auch Kinder bis zum Schuleintritt sowie Menschen, die aus medizinischen oder psychischen Gründen keine Maske tragen können, seien davon befreit.

Seit Montag gilt in Mecklenburg-Vorpommern eine Maskenpflicht beim Einkaufen und im öffentlichen Nahverkehr. Sie wird nach ersten Einschätzungen überwiegend gut eingehalten. 

Wer gegen die Maskenpflicht verstößt, kann mit einem Bußgeld von 25 Euro bestraft werden.

Titelfoto: Sina Schuldt/dpa

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