Corona-Lockerungen in Hamburg: Wird zuerst die Ausgangssperre gekippt?

Hamburg - Hamburgs rot-grüner Senat berät am Freitag (14.30 Uhr) in einer Sondersitzung über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise.

Passanten gehen in der Innenstadt an einem Schild mit der Aufschrift "Maskenpflicht" vorbei.
Passanten gehen in der Innenstadt an einem Schild mit der Aufschrift "Maskenpflicht" vorbei.  © Daniel Reinhardt/dpa

Angesichts sinkender Infektionszahlen soll es auch um Lockerungen bei den Auflagen gehen. Sofern möglich, möchte der Senat zuerst die seit Karfreitag von 21 bis 5 Uhr geltenden Ausgangsbeschränkungen zurücknehmen.

Dann sollen Einschränkungen an Schulen und Kitas fallen gelassen sowie vollständig Geimpfte und Getestete gleichgestellt werden.

Beim Erstellen eines Fahrplans zum weiteren Vorgehen sollen auch Perspektiven für coronabedingt geschlossene Geschäfte zur Sprache kommen. Nach der Sitzung will Bürgermeister Peter Tschentscher (55, SPD) die Ergebnisse der Öffentlichkeit vorstellen.

Voraussetzung für Lockerungen ist, dass die Sieben-Tage-Inzidenz mindestens an fünf aufeinander folgenden Werktagen den Wert von 100 unterschreitet und das Infektionsgeschehen stabil ist.

Nach Berechnungen des Robert Koch-Instituts liegt Hamburg bereits seit neun Tagen unter der 100er-Marke. Für den Senat sind diese Zahlen jedoch nicht ausschlaggebend, er setzt auf eigene Berechnungen.

Und danach kam die Hansestadt am Donnerstag mit 89,5 erst den zweiten Tag in Folge auf einen Wert von unter 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen.

Titelfoto: Daniel Reinhardt/dpa

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