Shutdown in L.A.: Unverzichtbar ist für Kalifornier eine ganz besondere Branche 

Los Angeles (USA) - "Bleibt zu Hause", lautet zurzeit die Devise, um eine Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Ausnahmen gelten natürlich für notwendige Einkäufe im Lebensmittelhandel, wie auch Apotheken. Andere Geschäfte haben weitgehend geschlossen. In Los Angeles gilt noch eine weitere Branche als unverzichtbar.

Cannabis gilt in Los Angeles als unverzichtbar. (Symbolbild)
Cannabis gilt in Los Angeles als unverzichtbar. (Symbolbild)  © 123RF/Prapass Poolsab

Die offizielle Ansage der Stadt Los Angeles lautet ab dem 20. März um 12 Uhr Mitternacht (Ortszeit): "Einkaufszentren, Spielplätze und nicht unbedingt notwendige Einzelhandelsgeschäfte (werden) bis mindestens 19. April geschlossen", berichtet die "New York Post".

Wie in Deutschland auch, sind damit besonders die Lebensmittelgeschäfte gemeint, aber auch: Cannabis-Ausgabestellen! 

Der Grund: Die lizenzierten Haschisch-Ausgabestellen gelten als "wesentlicher Gesundheitsdienst" und werden in der Verordnung, wie auch Apotheken, als notwendige Ausnahme gelistet. Dabei handelt es sich allerdings nur um die "Cannabis-Abgabestellen mit einer Lizenz für medizinisches Cannabis". 

Schon seit 1996 wird das Kraut mit Rezept als medizinisches Gras in Kalifornien bei unterschiedlichen Patienten eingesetzt. 

In Kalifornien ist der Verkauf von Cannabis an über 21-Jährige in lizenzierten Geschäften seit 2018 legal.

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Titelfoto: 123RF/Prapass Poolsab

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