Sie war die erste Corona-Geimpfte Deutschlands: Stich Nummer zwei für Edith (101)

Halberstadt - Im Landkreis Harz, wo vor drei Wochen vorfristig mit den Corona-Impfungen begonnen worden war, laufen seit Freitag die Zweitimpfungen. Im Halberstädter Seniorenzentrum Krüger bekam die 101-jährige Edith Kwoizalla als erste den zweiten kleinen Stich.

Die 101-jährige Edith Kwoizalla mit Arzt Bernd Ellendt und ihrer Tochter Burg Ruprecht bei der zweiten Corona-Impfung.
Die 101-jährige Edith Kwoizalla mit Arzt Bernd Ellendt und ihrer Tochter Burg Ruprecht bei der zweiten Corona-Impfung.  © Matthias Bein/dpa-Zentralbild/dpa

Vor etwa drei Wochen war sie auch schon die erste gewesen (TAG24 berichtete). Kwoizalla wirkte am Freitag, wie schon beim ersten Termin, etwas aufgeregt, aber heiter.

Heimbetreiber Tobias Krüger zufolge ließen sich alle 40 Bewohnerinnen und Bewohner erneut impfen, die auch schon vor drei Wochen dazu bereit waren.

Weitere 13 der insgesamt 59 Bewohner hätten sich inzwischen für die Impfung entschieden und seien nun erstgeimpft worden. Beim Personal sei die Impfbereitschaft in geringerem Maße gestiegen.

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Bei der ersten Impfung hatten sich zehn von rund 40 Mitarbeitenden beteiligt. "Es wird mehr", sagte Krüger, der sich selbst zum zweiten Mal impfen ließ. Die Pflege sei letztlich ein Spiegelbild der Gesellschaft.

Der vorfristige Impfstart im Halberstädter Seniorenzentrum Krüger am zweiten Weihnachtsfeiertag hatte bundesweit für Aufsehen gesorgt. Erst einen Tag später, am 27. Dezember, liefen bundesweit die Impfungen an.

Zweite Impfung in Halberstadt: Helfer eines mobilen Impfteams im Seniorenzentrum Krüger.
Zweite Impfung in Halberstadt: Helfer eines mobilen Impfteams im Seniorenzentrum Krüger.  © Matthias Bein/dpa-Zentralbild/dpa

Es sind zwei Impfungen notwendig, weil erst danach die volle Wirkung des Impfstoffs der Mainzer Firma Biontech und ihres US-Partners Pfizer gewährleistet sein soll.

Titelfoto: Matthias Bein/dpa-Zentralbild/dpa

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