So teuer könnte der Corona-Impfstoff werden

Tübingen - Das Tübinger Biotech Curevac arbeitet derzeit mit Hochdruck an einem Impfstoff gegen das Coronavirus. 

Curevac nennt Preis für Impfstoff.
Curevac nennt Preis für Impfstoff.  © Sebastian Gollnow/dpa

In diesem Zusammenhang sprach Vorstandsboss Franz-Werner Haas im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" auch über einen möglichen Preis: "Ein Bereich von zehn, 15 Euro sollte machbar sein. Die Entwicklung kostet Geld, das müssen wir verdienen."

Finanzchef Pierre Kemula rechtfertigte sich zuvor bereits im Gespräch mit der "Financial Times": "Wir können das nicht zum Selbstkostenpreis machen. Wir haben Investoren, die seit zehn Jahren Geld in das Unternehmen stecken, also sollte es eine kleine Rendite für sie geben." 

Vorstandschef Haas sagte, die Entwicklung des Impfstoffs habe bereits einen "signifikanten zweistelligen Millionenbetrag" gekostet. Bis er auf den Markt komme, könnten rund 400 Millionen Euro an Kosten entstehen. 

Der Impfstoff soll nach den Worten von Haas für alle zugänglich sein. 

Das Unternehmen will in Zukunft Milliarden Impfdosen liefern. 

Titelfoto: Sebastian Gollnow/dpa

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