Corona-Krise: SPD fordert "klare Entscheidungen" für Freizeitparks

München - Die SPD-Landtagsfraktion fordert in Bayern Öffnungsperspektiven für Freizeitparks.

SPD-Fraktionsvorsitzender Horst Arnold (59) übt Kritik.
SPD-Fraktionsvorsitzender Horst Arnold (59) übt Kritik.  © Sven Hoppe/dpa

"Die Entscheidungen der letzten Wochen haben die Bedürfnisse von Familien mit Kindern und Jugendlichen völlig ausgeklammert", kritisierte Fraktionsvorsitzender Horst Arnold (59) am Donnerstag in der Landeshauptstadt München.

Auch bei den "zweifelsohne wichtigen Debatten" um Kita- und Schulöffnungen sei es nicht um Freizeitgestaltung, sondern vorrangig um die Notwendigkeit von Bildung und darüber hinaus die Not arbeitender Eltern gegangen.

Für Arnold ist es unverständlich, dass nur eine Öffnung der Freibäder in Aussicht gestellt worden sei, die sich zudem weiterhin starr an der Inzidenz von 100 orientiere. "Und das, obwohl nach wissenschaftlichen Erkenntnissen die Ansteckungsgefahr unter freiem Himmel sehr gering ist - während übrigens Grundschulen bis zur Inzidenz von 165 geöffnet sind", betonte er.

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Damit entweder Anfang oder Mitte Juni dieses Jahres ein Freizeitpark aufmachen könne, brauche es bereits jetzt klare Entscheidungen.

"Es geht nicht, dass man überall fast alles aufmacht, aber diese Betriebe nach wie vor im Unklaren lässt", so Arnold.

Titelfoto: Sven Hoppe/dpa

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