SPD-Gesundheitsexperte Lauterbach hält zweiten Lockdown für unwahrscheinlich

Berlin - Der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach (57) hält in der Corona-Pandemie einen zweiten Lockdown für unwahrscheinlich. "Ein zweiter Lockdown wird nicht notwendig werden", sagte er dem Magazin "Business Insider". 

SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach (57).
SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach (57).  © Kay Nietfeld/dpa

Wichtig sei, dass man klug teste und Infektionsketten effektiv nachverfolge.

Und weiter: "Man muss die Schulen und Kitas durchgehend offenhalten, diese zu schließen halte ich für völlig falsch." 

Deutschland könne es sich auf keinen Fall leisten, die Schulen und Kitas noch einmal komplett zu schließen. 

Dies sei den Kindern nicht zuzumuten. Außerdem seien sie nicht so stark durch das Virus gefährdet.

Lauterbach plädierte daneben für eine Änderung bei der häuslichen Quarantäne. 


Hier genügten sieben Tage statt wie bisher zwei Wochen. Eine kürzere Isolation könne auch dazu führen, dass die Regeln besser eingehalten würden.

Titelfoto: Kay Nietfeld/dpa

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