Coronavirus: So sollen Mitarbeiter an der Kasse geschützt werden

Stuttgart - Anlässlich der Corona-Pandemie hat das Wirtschaftsministerium eine Richtlinie für Kassenarbeitsplätze erstellt, an der sich die zuständigen Behörden und Arbeitgeber orientieren können.

Wer an der Kasse arbeitet, soll besser geschützt werden. (Symbolbild)
Wer an der Kasse arbeitet, soll besser geschützt werden. (Symbolbild)  © Christian Charisius/dpa

"Es ist mir sehr wichtig, Beschäftige an den Kassen wirkungsvoll zu schützen, denn sie leisten einen unverzichtbaren Beitrag dazu, dass wir alle mit Lebensmitteln und Waren des täglichen Bedarfs versorgt sind", zitiert eine Mitteilung des Ministeriums Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut.

Es gelte, sie und die Kunden mit besonderen Maßnahmen vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus zu schützen.

In der Richtlinie werden folgende Punkte geregelt:

  • Die Kunden müssen vor Betreten des Marktes und durch Markierungen am Boden auf das möglichst konsequente Einhalten eines Mindestabstands von 1,50 m zwischen den Menschen hingewiesen werden.
  • Sofern verfügbar, sollen geeignete Trennvorrichtungen, zum Beispiel aus Plexiglas, zwischen Kassenpersonal und Kundschaft angebracht werden.
  • Nach Möglichkeit soll auf Bezahlung mit Bargeld verzichtet werden.
  • Sofern verfügbar, soll dem Kassenpersonal für die persönliche Hygiene die Handdesinfektion am Arbeitsplatz und die Desinfektion der häufig berührten Arbeitsgeräte und Einrichtungsgegenstände ermöglicht werden.
  • Beschäftigte mit erhöhtem Risiko für einen schweren Verlauf einer Erkrankung mit dem Coronavirus sollen möglichst nicht für Kassierarbeiten eingesetzt werden.
  • Für die Beschäftigung von Schwangeren an Kassenarbeitsplätzen wird auf besondere Regelungen in einem im Internet verfügbaren Merkblatt ausdrücklich hingewiesen.

Die Ministerin appellierte an die Arbeitgeber: "Ich bitte Sie eindringlich, Ihrer Verantwortung für die Abwehr von arbeitsbedingten Gefahren für Ihre Beschäftigten jetzt in besonderem Maß gerecht zu werden."

Titelfoto: Christian Charisius/dpa

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