Corona-Krise: So gespenstisch leer ist Stuttgart heute!

Stuttgart - Jeder in der Landeshauptstadt weiß: Am Samstag ist die Innenstadt voll. Dann kommen die Menschenmassen. Am heutigen Samstag nicht. Grund: das Coronavirus.

Die leere Königstraße am Samstag.
Die leere Königstraße am Samstag.  © Andreas Rosar/Fotoagentur Stuttgart

Wie bereits berichtet, hatte die baden-württembergische Landesregierung das öffentliche Leben im Kampf gegen das Virus weiter heruntergefahren. 

So müssen per Verordnung ab heute etwa Restaurants und Gaststätten schließen, Zusammenkünfte und Ansammlungen auf öffentlichen Plätzen sind verboten.

Entsprechend sieht die Stuttgarter Innenstadt aus. 

Wo sich in der Königstraße sonst Menschenmassen an Schaufensterscheiben vorbeischieben oder am Schloßplatz zu Straßenmusik tummeln, herrscht stattdessen gespenstische Leere und Stille. 

Kaum jemand ist unterwegs.

Und das ist auch besser so. Hatte sich doch Landesvater Winfried Kretschmann (71, Grüne) zuvor noch echauffiert über Unbelehrbare. 

Verhalten von Älteren auf Wochenmarkt sorgt für Unverständnis

Auch rund um den Schloßplatz war kaum eine Menschenseele zu sehen.
Auch rund um den Schloßplatz war kaum eine Menschenseele zu sehen.  © Andreas Rosar/Fotoagentur Stuttgart

Es könne nicht sein, so Kretschmann, dass Ältere auf dem Wochenmarkt ohne Abstand ein Schwätzle hielten, Menschen in der Gartenwirtschaft oder im Restaurant eng zusammenhockten oder Jugendliche im Freien grillten. 

"Wenn Sie sich so verhalten, gefährden Sie sich und andere. Das ist nicht akzeptabel!", schimpfte er.

Der 71-Jährige hatte den heutigen Samstag zum entscheidenden Tag dafür erklärt, ob die Regierung zu drastischeren Maßnahmen greifen müsse.

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Titelfoto: Andreas Rosar/ Fotoagentur Stuttgart

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