Corona-Krise: Diese Maßnahmen kündigt Kretschmann jetzt an!

Stuttgart - Wie geht es in Sachen Coronavirus in Baden-Württemberg weiter? Nach einem Gespräch mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich am Sonntagabend Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) an die Öffentlichkeit gewandt.

Ministerpräsident Winfried Kretschmann.
Ministerpräsident Winfried Kretschmann.  © Sebastian Gollnow/dpa

Kretschmann zeigte sich am Sonntag zufrieden damit, wie die Bürger im Land die neuen Regeln zum größten Teil beherzigten. 

Nun werden die jüngst im Südwesten angeordneten Beschränkungen des öffentlichen Lebens auf Bundesebene ausgedehnt.

Demnach sollen die Menschen die Zahl der persönlichen Kontakte reduzieren, die eigene Wohnung nur für unbedingt nötige Erledigungen verlassen. Etwa um einzukaufen, zur Arbeit oder zum Arzt zu gehen. Auch Sport im Freien ist erlaubt - solange man dabei alleine ist.

Die Gastronomie werde laut Kretschmann nun bundesweit geschlossen, Lieferungen bleiben erlaubt.

Die Polizei soll nun in allen Bundesländern Verstöße überwachen und gegebenenfalls ahnden.

Wie in Baden-Württemberg werden nun in der ganzen Bundesrepublik Friseure, Kosmetiker und Tattoo-Studios geschlossen.

Im Südwesten muss ab dem morgigen Montag in der Öffentlichkeit ein Mindestabstand von eineinhalb Metern eingehalten werden. Auch dürfen nur noch maximal zwei Personen im öffentlichen Raum unterwegs sein (bislang drei), ausgenommen Familien.

Diese Maßnahmen sollen zunächst für die kommenden zwei Wochen gelten, "dann werden wir wieder zusammen beschließen, wie es weitergeht".

Kretschmann sei die "enorm psychische Herausforderung" etwa für Familien mit Kindern derzeit bewusst. Um die Ausbreitung des Coronavirus jedoch zu dämpfen, appellierte er: "Vermeiden Sie Kontakte, halten Sie Abstand. Und: Wir halten alle in dieser schweren Zeit zusammen."

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Titelfoto: Sebastian Gollnow/dpa

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