Zwischenbilanz der Mundschutz-Kontrollen im ÖPNV: Über 34.000 Verstöße!

Stuttgart - Seit dem 31. August gab es Dutzende Schwerpunktkontrollen zur coronabedingten Maskenpflicht im ÖPNV, dabei wurden Zehntausende Verstöße festgestellt.

Insgesamt waren 2800 Beamte bei den bisherigen Kontrollen im Einsatz. (Symbolbild)
Insgesamt waren 2800 Beamte bei den bisherigen Kontrollen im Einsatz. (Symbolbild)  © Silas Stein/dpa

Das berichtet das baden-württembergische Innenministerium am Dienstagnachmittag.

Demnach wurden insgesamt 180.000 Menschen kontrolliert, dabei gab es 34.400 Verstöße. Angezeigt wurden 912.

2800 Polizisten waren während der Kontrollen im Einsatz, so das Ministerium weiter. Innenminister Thomas Strobl (60, CDU) zog eine erste Zwischenbilanz: "Die Lage ist ernst, sehr ernst sogar. Die Corona-Pandemie ist die schwerste Krise seit Ende des Zweiten Weltkriegs, sie stellt alle Teile der Gesellschaft vor größte Herausforderungen." 

Den meisten Menschen im Land sei der Ernst der Lage offenbar bewusst. Sie handelten verantwortungsvoll gegenüber ihren Mitmenschen. 

Die Fahrgäste in den Verkehrsmitteln seien der Maskentragepflicht weit überwiegend nachgekommen. "Nur in wenigen Fällen hatte es die Polizei mit renitenten Maskenverweigerern zu tun. Diese Fälle wurden konsequent angezeigt", zitiert die Mitteilung Strobl.

Insgesamt seien die Kontrollen auf große Akzeptanz in der Bevölkerung gestoßen. Nur vereinzelt habe die Polizei unmittelbaren Zwang anwenden müssen. 

"Beispielsweise musste im Präsidiumsbereich Ravensburg eine Person aus einem Linienbus getragen werden, die sich vehement weigerte, eine Mund-Nasen-Bedeckung ordnungsgemäß zu tragen und den ausgesprochenen Platzverweis mehrfach missachtete", so der Minister.

Titelfoto: Silas Stein/dpa

Mehr zum Thema Coronavirus:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0