Corona-Krise: Kommt die Maskenpflicht in Stuttgart?

Stuttgart - Nachdem seit vergangenem Freitag in Sulz am Neckar (Kreis Rottweil) eine Maskenpflicht besteht und Kirchheim unter Teck diese Woche nachzieht, sind offenbar bald zwei weitere baden-württembergische Städte betroffen.

Sind Masken bald auch in Stuttgart und Tübingen an der Tagesordnung? (Symbolbild)
Sind Masken bald auch in Stuttgart und Tübingen an der Tagesordnung? (Symbolbild)  © Fabian Strauch/dpa

Wie die Bild-Zeitung berichtet, plane auch Oberbürgermeister Boris Palmer (47, Grüne) in Tübingen eine Mundschutzpflicht. Und das Stuttgarter Stadtoberhaupt Fritz Kuhn (64, Grüne) spreche nach Angaben des Springer-Blattes ebenfalls von einem Atemschutz-Gebot.

"Ich möchte eine Maskenpflicht ab kommender Woche einführen. Dafür will ich aber noch das Einverständnis der Fraktionsvorsitzenden im Rathaus einholen", zitiert die Bild OB Palmer.

Gegenüber der dpa erläuterte der 47-Jährige, dass die Menschen während Busfahrten und in Gebäuden mit viel Publikumsverkehr wie beispielsweise Läden, Bibliotheken und Rathaus einen Mund-Nasen-Schutz tragen sollen. In den Außenbereichen des öffentlichen Raums dagegen soll eine Maske nicht zur Pflicht werden. 

Und Kuhn sagte zur Bild, man nehme im Krisenstab täglich eine Bewertung der aktuellen Entwicklung vor. 

"Sollten die Infektionszahlen nach den vorsichtigen Lockerungen aber wieder steigen, kann es in Stuttgart auch schnell eine Maskenpflicht bei der Nutzung von Bahn und Bussen sowie in Geschäften geben", so Kuhn.

Nach Bild-Angaben schließe Gesundheitsminister Manne Lucha (59, Grüne) eine landesweite Maskenpflicht nicht mehr aus. Diese könnte demnach im Mai kommen, wenn die Schüler in ihre Schulen zurückkehren.

Titelfoto: Fabian Strauch/dpa

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