Ministerin will wissen: Wer kann Schutzmasken fertigen?

Stuttgart - Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (47, CDU) hat die Unternehmen der baden-württembergischen Textil- und Bekleidungsindustrie dazu aufgerufen, an einer aktuellen Abfrage teilzunehmen.

Nicole Hoffmeister-Kraut.
Nicole Hoffmeister-Kraut.  © Bernd Weissbrod/dpa

Damit sollen Produktionskapazitäten für Schutzmasken ermittelt werden, so das Wirtschaftsministerium am Montag. 

Demnach startete die gemeinsame Initiative des Verbandes der Südwestdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie (Südwesttextil) und des landesweiten Netzwerks "Allianz Faserbasierte Werkstoffe Baden-Württemberg" (AFBW) vor wenigen Tagen auf dem Onlineportal "place2tex"

Hoffmeister-Kraut wird mit den Worten zitiert: "Ich begrüße die Initiative von Südwesttextil und AFBW ausdrücklich und rufe alle Unternehmen der baden-württembergischen Textil- und Bekleidungsindustrie dazu auf, sich an der Umfrage zu beteiligen und uns ihre Kapazitäten mitzuteilen.“

Die Daten der Umfrage lieferten einen wichtigen Überblick über die derzeit verfügbaren Mengen. Eine wichtige Maßnahme zur nachhaltigen Absicherung der Investition der mehrheitlich mittelständischen Produzenten sei laut der Ministerin beispielsweise die Abnahme der in Baden-Württemberg produzierten Masken durch das Land.

"Die Corona-Pandemie stellt uns vor große Herausforderungen, gerade wenn es um die Versorgung unseres Gesundheitswesens mit dringend notwendigen Schutzprodukten geht", so die Ministerin.

Sie setze aber auch Kräfte frei und biete gerade für Textil- und Bekleidungsunternehmen die Chance, Produktionskapazitäten dauerhaft aufzubauen oder nach Baden-Württemberg zurückzuholen.

Titelfoto: Bernd Weissbrod/dpa

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