Schneller Termin für Coronavirus-Impfung: Künftig Anmeldezeitpunkt entscheidend!

Von Britta Schultejans

München - Gesundheitsminister Klaus Holetschek (56, CSU) fordert alle Bayern ab 18 Jahren auf, sich für eine Coronavirus-Impfung registrieren zu lassen.

Künftig entscheidet der Zeitpunkt der Anmeldung zur Corona-Impfung in Bayern darüber, wie schnell man einen Termin bekommt. (Symbolbild)
Künftig entscheidet der Zeitpunkt der Anmeldung zur Corona-Impfung in Bayern darüber, wie schnell man einen Termin bekommt. (Symbolbild)  © Sven Hoppe/dpa

"Künftig entscheidet der Zeitpunkt der Anmeldung darüber, wie schnell ich einen Termin bekomme", sagte er am frühen Donnerstag in München. "Jetzt sollten sich auch diejenigen in der Impfplattform BayIMCO registrieren, die bislang darauf verzichtet hatten, weil sie keine Priorisierung haben."

An diesem Freitag fällt die Priorisierung in den Impfzentren. Dann könne "jeder unabhängig von Vorerkrankungen und je nach Verfügbarkeit des Impfstoffs auch in den Impfzentren ein Impfangebot bekommen", betonte der Minister.

Eine notwendige Software-Aktualisierung der bayerischen Impfplattform sei für die Nacht von Donnerstag auf Freitag geplant, sagte Holetschek.

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Ab dieser Systemänderung werde die Reihenfolge zur Termineinladung entsprechend ausschließlich über das Datum der Registrierung vergeben.

Holetschek appellierte an diejenigen, die registriert, aber schon anderweitig - beispielsweise beim Haus- oder Betriebsarzt - an Impfungen gekommen sind, ihre Registrierung zu löschen: "Mit dem Löschen tragen Sie dazu bei, dass andere schneller einen Impftermin bekommen."

Gesundheitsminister Klaus Holetschek (56, CSU) fordert alle Bayern ab 18 Jahren auf, sich registrieren zu lassen.
Gesundheitsminister Klaus Holetschek (56, CSU) fordert alle Bayern ab 18 Jahren auf, sich registrieren zu lassen.  © Matthias Balk/dpa

Nach Einschätzung von Holetschek können bis zum Beginn der Sommerferien rund 70 Prozent der Menschen im Freistaat eine Erstimpfung haben und 50 Prozent eine Zweitimpfung. "Bis zum Herbst können dann 85 Prozent der Erwachsenen den vollen Immunschutz haben. Dieses Ziel können wir aber nur erreichen, wenn alle mitziehen."

Titelfoto: Sven Hoppe/dpa

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