Therapie gegen Corona-Spätfolgen soll aus Baden-Württemberg kommen

Stuttgart - Baden-Württemberg will die Kompetenzen des Forschungs- und Medizinstandorts bündeln und auf die Erforschung der Corona-Spätfolgen ausrichten.

Ein Mann sitzt zur Überprüfung seiner Lungenfunktion in einem Bodyplethysmographen. In einer Klinik am Teutoburger Wald werden Long-Covid-Patienten behandelt. Eine entsprechende Therapie soll langfristig aus Baden-Württemberg kommen. (Symbolbild)
Ein Mann sitzt zur Überprüfung seiner Lungenfunktion in einem Bodyplethysmographen. In einer Klinik am Teutoburger Wald werden Long-Covid-Patienten behandelt. Eine entsprechende Therapie soll langfristig aus Baden-Württemberg kommen. (Symbolbild)  © Sina Schuldt/dpa

"Wir wollen in Deutschland einen Standard in der Long-Covid-Forschung setzen. Langfristig soll die Therapie gegen Long Covid aus Baden-Württemberg kommen", sagte Grünen-Fraktionschef Andreas Schwarz (41) der Südwest Presse.

Eine vom Land mit 2,3 Millionen Euro geförderte gemeinsame Studie der Unikliniken Freiburg, Heidelberg, Tübingen und Ulm zu Corona-Spätfolgen stehe in den Startlöchern.

Allein in Baden-Württemberg haben sich dem Bericht zufolge bereits rund 520.000 Menschen mit Corona angesteckt.

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Schätzungen zufolge leben damit im Südwesten bereits 50.000 bis 100.000 Menschen mit Long-Covid-Symptomen, die Zahl wird absehbar weiter steigen.

Bekannt seien rund 50 Symptome, die in großer Bandbreite auftreten, von leichten bis schweren Verläufen.

Titelfoto: Sina Schuldt/dpa

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