Zuckersüßer Nachwuchs: 13 Gründe, warum im Schweinestall richtig was los ist

München - Die Coronavirus-Krise hat Deutschland fest im Griff. Wirklich viele Anlässe zum Lächeln gibt es derzeit leider nicht. Für eine Ausnahme sorgen in diesen schweren Zeiten nun gleich 13 unheimliche süße Kunekune-Schweinchen.

Nachwuchs im Tierpark Hellabrunn: 13 unheimliche süße Kunekune-Schweinchen sorgen im Schweinestall des Mühlendorfs für Schwung.
Nachwuchs im Tierpark Hellabrunn: 13 unheimliche süße Kunekune-Schweinchen sorgen im Schweinestall des Mühlendorfs für Schwung.  © Tierpark Hellabrunn/Dominik Greenwood

Ebene jene haben im Mühlendorf des Tierparks Hellabrunn vor wenigen Tagen das Licht der Welt erblickt und trotz der Tatsache, dass der beliebte Ausflugsort aktuell geschlossen bleiben muss, bereits unheimlich viele Herzen im Sturm erobert. 

Auf den Social-Media-Kanälen sind die Nutzer beim Betrachten der Bilder geradezu hin und weg.

Die 13 zuckersüßen Ferkel, bei denen es sich um sieben kleine Eber und sechs kleine Säue handelt, bringen laut den Mitarbeitern des Tierparks so richtig Schwung in den Schweinestall.

Die sechsfache Mutter Frieda sowie die siebenfache Mama Lilly umsorgen ihren Nachwuchs, der ihr ganzer Stolz ist, hervorragend. Geboren wurden die Kunekune-Schweinchen bereits am 21. April und entwickeln sich seitdem augenscheinlich prächtig.

Es handelt sich bei der Rasselbande zudem um die ersten Jungtiere seit Juli des Jahres 2018. Kunekune stellen eine Rasse dar, die aus Neuseeland stammt.

Eigentlich galt diese in den 70er-Jahren des letzten Jahrtausends weltweit bereits als nahezu ausgestorben, der Bestand konnte allerdings durch ein Zuchtprogramm mit 18 der noch lebenden Tiere wieder aufgebaut werden.

Aller Anfang ist anstrengend! Da muss auch mal eine Pause eingeschoben werden.
Aller Anfang ist anstrengend! Da muss auch mal eine Pause eingeschoben werden.  © Tierpark Hellabrunn/Marc Müller

Kunekune-Schweinchen im Tierpark Hellabrunn: Besucher müssen sich wegen Corona noch gedulden

Auch die Bedeutung des Namens bringt einen zum Schmunzeln: So bedeutet dieser in der Sprache der Maori, der indigenen Bevölkerung Neuseelands, "fett und rund". Die Kleinen sind derzeit aber noch auf dem Weg, ihrem Namen gerecht zu werden.

"Mit dem Hellabrunner Mühlendorf beteiligen wir uns an der Erhaltungszucht gefährdeter alter Haustier- und Nutztierrassen. Denn in der industrialisierten Landwirtschaft konzentriert man sich oftmals auf wenige Hochleistungsrassen, wodurch die biologische Vielfalt gefährdet wird. Der dreizehnfache Nachwuchs bei den Kunekune ist für uns daher ein sehr schöner Erfolg", erklärte Rasem Baban im Hinblick auf die Ferkel, die praktisch sämtliche Betrachter blitzschnell in ihren Bann ziehen.

Der Tierparkdirektor schob im Hinblick auf die aktuellen Coronavirus-Schutzmaßnahmen, wegen derer der Tierpark geschlossen hat, nach: "Zwar wurde die Wiederöffnung des Tierparks leider erneut verschoben, aber wir hoffen sehr darauf, dass die putzmunteren Ferkel ab dem 11. Mai von den Besuchern in Augenschein genommen werden können."

Bei den 13 zuckersüßen Ferkeln handelt es sich um sieben kleine Eber und sechs kleine Säue. Mutter Lilly hat alles im Blick.
Bei den 13 zuckersüßen Ferkeln handelt es sich um sieben kleine Eber und sechs kleine Säue. Mutter Lilly hat alles im Blick.  © Tierpark Hellabrunn/Dominik Greenwood

Voraussichtlich bis zum 11. Mai bleibt der Tierpark aufgrund der Verlängerung der Beschränkungen somit geschlossen, danach können sich Tierliebhaber, egal welcher Altersklasse, vor Ort ein Bild der Kunekune-Schweinchen machen.

Titelfoto: Tierpark Hellabrunn/Dominik Greenwood

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