Deutschlands Corona-Hotspot: Hier gibt es die höchste Inzidenz im Land

München - Die bayerische Grenzregion zu Tschechien bleibt ein Brennpunkt der Corona-Pandemie in Deutschland.

"Test COVID-19" steht vor eine Corona-Teststation an der deutsch-tschechischen Grenze.
"Test COVID-19" steht vor eine Corona-Teststation an der deutsch-tschechischen Grenze.  © Armin Weigel/dpa

Nach den am Dienstag veröffentlichten neuen Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) lag der Oberpfälzer Landkreis Tirschenreuth mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 322 Infektionen pro 100.000 Einwohnern deutschlandweit an der Spitze.

Unter den zehn Kommunen mit den höchsten Inzidenzwerten sind vier bayerische Kreise: Auf Platz drei liegt der Kreis Hof mit 283,8, auf Platz sechs der Landkreis Regen mit 249,3 und an neunter Stelle der Kreis Wunsiedel mit 235,4.

Alle vier Landkreise grenzen an Tschechien, das mit fast einer Million Corona-Infektionen bei knapp elf Millionen Einwohnern von der Pandemie sehr stark getroffen ist.

Bayern war am Dienstag als einziges westdeutsches Bundesland unter den ersten zehn Landkreisen mit besonders hohen Inzidenzen, die übrigen sechs Landkreise liegen sämtlich in den neuen Bundesländern.

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz liegt laut RKI bei 90, in Bayern bei 92. Fünf Bundesländer überschritten am Dienstag noch einen Inzidenzwert von 100: Thüringen, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Brandenburg und das Saarland.

Bundesweit meldeten die Gesundheitsämter dem RKI 6114 Neuinfektionen und 861 neue Todesfälle, in Bayern waren es 763 neue Fälle und 102 Todesfälle.

Titelfoto: Armin Weigel/dpa

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