Tönnies: NRW-Mitarbeiter dürfen nicht in Sachsen-Anhalt aushelfen

Weißenfels - Der Schlachthof des Tönnies-Konzerns in Weißenfels (Burgenlandkreis) darf vorerst keine Mitarbeiter des stark von Corona betroffenen Standorts in Nordrhein-Westfalen bei sich arbeiten lassen. Das teilte der Landkreis am Freitag mit.

Tönnies-Angestellte aus NRW dürfen vorerst nicht im Schlachthof in Weißenfels (Sachsen-Anhalt) arbeiten.
Tönnies-Angestellte aus NRW dürfen vorerst nicht im Schlachthof in Weißenfels (Sachsen-Anhalt) arbeiten.  © Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/ZB

Das Verbot betreffe alle Arbeitskräfte, die seit dem 5. Juni in dem Tönnies-Schlachthof im nordrhein-westfälischen Rheda-Wiedenbrück gearbeitet hätten. Bis zum 3. Juli dürften die Betroffenen die Schlachterei in Weißenfels nicht betreten. 

Ziel sei es, Menschen im Burgenlandkreis vor einer potenziellen Infektion mit dem Coronavirus zu schützen, teilte der Landkreis mit.

Beim Schlachtereibetrieb Tönnies in Rheda-Wiedenbrück gab es zuletzt Hunderte Infektionen (TAG24 berichtete). Im betroffenen Landkreis Gütersloh wurden bereits Reihentests angeordnet. 

Auch in Weißenfels gab es vor knapp einem Monat knapp 1200 Tests für die Mitarbeiter, die beim Fleischkonzern in Weißenfels oder Subunternehmern angestellt oder zur Veterinär- und Lebensmittelüberwachung unmittelbar im Schlachtbetrieb tätig waren. Damals verliefen alle Tests negativ. 

Zuvor hatte es in mehreren Schlachtbetrieben in Deutschland bereits Corona-Infizierte gegeben.

Titelfoto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/ZB

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