Trotz bester Gesundheit: 21-jähriger Baseball-Spieler stirbt an Corona

Aurora (Colorado) - Er liebte Baseball, war oft mit Freunden unterwegs und hatte bislang keine größeren gesundheitlichen Probleme: Dennoch ist der 21-jährige Cody Lyster am Coronavirus gestorben.

Cody Lyster (21) zusammen mit seiner 15-jährigen Schwester Sierra.
Cody Lyster (21) zusammen mit seiner 15-jährigen Schwester Sierra.  © Facebook Screenshot @Cody Lyster

"Es ist der schlimmste Albtraum aller Eltern. Unser Sohn ist der Beweis dafür, dass das Virus einen jungen Menschen das Leben kosten kann", sagte Codys Mutter Lea Ann gegenüber "People".

Der 21-jährige College-Baseballspieler aus dem US-Bundesstaat Colorado bekam im März die typischen Covid-19-Symptome.

Innerhalb weniger Tage wurde Cody ins Krankenhaus eingeliefert und an ein Beatmungsgerät angeschlossen. Die Ärzte zeigten sich optimistisch, denn durch seinen Sport hatte Cody einen gesunden Körper und ein starkes Herz.

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Doch dann ging alles ganz schnell: Er wurde auf die Intensivstation verlegt, da sein Zustand immer schlechter wurde. Der junge Athlet wurde bewusstlos, konnte sich nicht mehr von seiner Familie verabschieden. Am 8. April tat er seinen letzten Atemzug.

Cody Lyster ist damit die bislang jüngste Person in Colorado, die am Coronavirus gestorben ist.

Auch Codys Vater Kevin kann den Verlust seines Sohnes noch gar nicht glauben. "Er lebte richtig und gesund, und sie glaubten, er würde es schaffen", sagte er. "Es ist das schlimmste Gefühl überhaupt. Es ist schrecklich - auch deshalb, weil er allein gestorben ist", ergänzt Sierra, die Schwester des jungen Baseballers.

Inzwischen hat ein Bekannter von Cody eine GoFundMe-Seite für die Familie eingerichtet, damit die Bestattungskosten bezahlt werden können. Bis jetzt wurden dort schon mehr als 24.000 US-Dollar gespendet.

Eltern von Cody Lyster warnen: Covid-19 kann auch gesunden jungen Menschen das Leben kosten

Die Lysters hoffen nun, dass die Geschichte ihres Sohnes andere davon überzeugen kann, die Bedrohung durch das Coronavirus ernst zu nehmen, während sie um Cody trauern.

"Man sollte sein eigenes Kind nicht begraben müssen. Es hinterlässt ein Loch in Deinem Bauch. Du hast diese Leere, die Du erst beschreiben kannst, wenn Du sie durchlaufen hast. Es ist der verheerendste Verlust aller Zeiten", so Lea Ann Lyster.

Titelfoto: Facebook Screenshot @Cody Lyster

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