Trotz Rekordzahlen: Angst vor Corona geht zurück, Zufriedenheit mit Maßnahmen steigt

Berlin - Milden Krankheitsverläufen und Impfungen sei Dank! Trotz der rasant steigenden Infektionszahlen ist einer Umfrage zufolge die Angst vor dem Coronavirus in Deutschland deutlich zurückgegangen.

Viele blicken optimistisch auf die Lage in den Krankenhäusern. (Symbolbild)
Viele blicken optimistisch auf die Lage in den Krankenhäusern. (Symbolbild)  © Sebastian Gollnow/dpa

Nach dem am Freitag veröffentlichen ZDF-"Politbarometer" halten zwar 70 Prozent der Befragten "Corona und die Folgen" weiter für das wichtigste Problem, allerdings sehen jetzt nur noch 42 Prozent ihre Gesundheit durch das Virus gefährdet.

Vor zwei Wochen waren es noch 53 Prozent. Inzwischen wird aus Sicht vieler Experten immer klarer, dass eine Infektion mit der hochansteckenden Omikron-Variante in vielen Fällen einen eher milden Krankheitsverlauf auslöst.

Spürbar gestiegen ist die Zufriedenheit mit den aktuell geltenden Corona-Maßnahmen, laut "Politbarometer" von 44 auf 49 Prozent.

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Nur noch 25 Prozent der Befragten meinen, die Maßnahmen müssten härter ausfallen (minus 5), während 23 Prozent (plus 1) sie für übertrieben halten.

Optimistisch sieht eine klare Mehrheit die Lage in den Krankenhäusern: 74 Prozent glauben, dass die Krankenhäuser die erwarteten, stark steigenden Infektionszahlen der Omikron-Welle bewältigen können (nicht bewältigen: 23 Prozent).

Ein Ende der Pandemie ist nach Überzeugung der meisten Bürger nicht in Sicht. Gut ein Fünftel der Befragten (21 Prozent) glaubt, die Corona-Pandemie werde nach der Omikron-Welle hierzulande im Großen und Ganzen überwunden sein, 75 Prozent gehen davon aus, dass es auch nach Omikron weitere Wellen mit neuen Virusvarianten und hohen Fallzahlen geben wird.

Titelfoto: Sebastian Gollnow/dpa

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