Coronavirus: Nach Polit-Krimi um CureVac meldet sich Boris Palmer zu Wort

Tübingen - Nach dem Polit-Krimi um die Tübinger Firma CureVac und einen Impfstoff exklusiv für die USA (TAG24 berichtete), hat sich nun Stadtoberhaupt Boris Palmer (47, Grüne) erleichtert gezeigt.

Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (47).
Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (47).  © Silas Stein/dpa

Wie berichtet hatte sich US-Präsident Donald Trump (73) mutmaßlich beim Versuch, exklusiven Zugriff auf einen Impfstoff der Firma zu beschaffen, eine blutige Nase geholt. 

"Unser vor 20 Jahren gegründetes Start-up CureVac gehört heute zu den weltweit führenden Unternehmen in der RNA-Impfstofftechnologie. Davon hat vor fünf Jahren schon Bill Gates gehört, der mit 5 Prozent an der Firma beteiligt ist", begann Palmer seinen Facebook-Post zu CureVac.

Dann folgt ein Seitenhieb auf den mächtigsten Mann der Welt: "Auch Donald Trump kennt nun Tübingen und CureVac. Und mittlerweile auch die Kanzlerin und die EU-Kommission." 

Jetzt bekomme CureVac das Geld, das benötigt werde, "um Impfstoffe auch für eine Milliarde Menschen herstellen zu können".

Das Biotech-Unternehmen hatte wie berichtet mitgeteilt, eine Übernahme durch ein amerikanisches Unternehmen oder durch die USA stehe nicht im Raum. 

Zwar bestehe durchaus Interesse aus den USA an der Arbeit von CureVac, aber "Corona ist ein weltweites Problem, dafür arbeiten wir", sagte Franz-Werner Haas, der für die Produktion verantwortliche Vorstand bei CureVac gegenüber der "Schwäbischen Zeitung"

Die Firma forscht seit Januar an einem Impfstoff gegen das Coronavirus.

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US-Präsident Donald Trump (73).
US-Präsident Donald Trump (73).  © Evan Vucci/AP/dpa

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