Typ verbreitet auf Facebook Corona-Lüge: Jetzt muss er über 9000 Euro zahlen!

Albemarle (USA) - Das ist mal wieder ein Fall für die Kategorie "richtig dumm gelaufen"! Ein Typ ging in den örtlichen Walmart, kaufte ein und streamte dabei ein Selbstgespräch auf Facebook live.

In einem Walmart verbreitete der vorerst Unbekannte seine Corona-Lüge. (Symbolbild)
In einem Walmart verbreitete der vorerst Unbekannte seine Corona-Lüge. (Symbolbild)  © 123RF/Roman Tiraspolsky

Wie der lokale Fernsehsender WRAL TV im US-Bundesstaat North Carolina berichtete, ging Justin M. Rhodes am vergangenen Mittwoch im Walmart einkaufen und streamte sich dabei in einem Live-Video auf Facebook, wo er scheinbar über seine Gesundheit sprach.

In dem Video, welches dem Sender vorliegt, hört man Rhodes, wie er sagte, dass er das Coronavirus hätte: "Definitiv positiv getestet. Auf jeden Fall wurde ich gebeten, mich 14 bis 21 Tage lang selbst in Quarantäne zu begeben", so Rhodes.

Und weiter: "Meine Kehle kratzt ein wenig, aber ansonsten habe ich keinen Husten."

Umstehende Leute und andere Einkäufer waren perplex. Als sie realisierten, was sie da gerade hörten, griffen sie zu ihren Handys und riefen die Polizei.

Zwei Tage später wurde erfolgreich ermittelt, wer der angeblich Corona-Kranke ist. Beamte verhafteten ihn deshalb umgehend.

Verurteilung für Lügen-Livestream steht noch aus

Justin M. Rhodes nach seiner Verhaftung.
Justin M. Rhodes nach seiner Verhaftung.  © Facebook/Albemarle Police Department

Die Gesundheitsbehörde von Stanly County informierte indes, dass niemand im Landkreis unter dem Coronavirus leide. 

Justin M. Rhodes dachte sich die ganze Geschichte also nur aus. Dafür wanderte er direkt in Untersuchungshaft. 

Um wieder freizukommen muss er nun eine Kaution in Höhe von 10.000 US-Dollar (umgerechnet etwas mehr als 9300 Euro) zahlen.

Ende März wird Rhodes einem Haftrichter vorgeführt, wo er sich wegen seiner gefährlichen Lüge verantworten muss.

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Titelfoto: 123RF/Roman Tiraspolsky, Albemarle Police Department

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