USA fangen Schutzmasken für Deutschland ab

Deutschland/USA - Eine Schutzmasken-Lieferung für Einsatz- und Pflegekräfte in Deutschland wurden von den USA abgefangen.

Viele Unternehmen und private Personen produzieren fleißig Schutzmasken gegen den Mangel.
Viele Unternehmen und private Personen produzieren fleißig Schutzmasken gegen den Mangel.  © Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa

Wie der Tagesspiegel berichtet, hatte Berlin Atemschutzmasken der Klasse FFP2 und FFP3 bestellt. Diese sollten Einsatz- und Pflegekräfte bei ihrer täglichen Arbeit schützen.

Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD) gab am Freitag bekannt, dass die rund 200.000 Schutzmasken bereits in Bangkok von den USA abgefangen wurden. Geisel kritisierte das Vorgehen scharf und bezeichnete es als "Akt der modernen Piraterie."

Die Lieferung stammt von einer US-amerikanischen Firma, welche jedoch in China produziert. Die Masken wurden bereits bezahlt.

Kürzlich warfen französische Politiker den USA vor, Schutzmasken für nach Frankreich bestimmte Lieferungen aufzukaufen. Zudem hat die US-Administration den amerikanischen Mischkonzern 3M per Gesetz verpflichtet, möglichst viele Atemschutzmasken an die USA zu liefern.

In Pflegestellen, im medizinischen Bereich und auch bei der Feuerwehr kann somit kein ausreichender Schutz für die fleißigen Arbeiter gewährleistet werden

Titelfoto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa

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