Vater erzählt seinen Kindern, dass sie nach dem Lockdown sieben Tage die Woche zur Schule müssen

London - In Zeiten des Coronavirus hat sich ein Vater gegenüber seinen beiden Töchtern einen ausgefuchsten Scherz erlaubt und diese im wahrsten Sinne des Wortes in den April geschickt. Das Thema lautete: Sieben-Tage-Woche für Schulkinder. 

Mit Unterschrift von Boris Johnson. Kein Wunder, dass die Kids glaubten, dass dieser Brief echt ist.
Mit Unterschrift von Boris Johnson. Kein Wunder, dass die Kids glaubten, dass dieser Brief echt ist.  © Twitter Screenshot Sentientbomb

Der Kerl namens Liam Schewitz musste sich die letzten Wochen während des Lockdowns die Zeit daheim mit seinen beiden Töchtern Frankie (8) und Milie (11) um die Ohren schlagen. 

Offensichtlich gingen ihm die beiden Mädels dabei teilweise so auf den Nerv, dass er sich entschied, ihnen einen Streich zu spielen

Er fälschte einen Brief, unterzeichnet vom britischen Premierminister Boris Johnson, in dem geschrieben stand, dass die Bildungseinrichtungen versuchen würden, die ausgefallene Unterrichtszeit nachzuholen.

Im Klartext heißt es in dem Schreiben: "Vielen Dank für alles, was Sie bisher getan haben, um Ihr Kind während der Quarantänezeit daheim zu behalten", beginnt der Brief. Etwas später folgt die Krux.

"Wenn Ihr Kind zuhause bleibt, bedeutet dies leider, dass Ihr Kind möglicherweise mehr als 50 Schultage verpasst hat, bis wir zur Normalität zurückkehren", und schließlich gibt es die Lösung. In den ersten sechs Monaten sollen die Kinder auch Samstag und sonntags zur Schule gehen!  

Wie "Mirror" schreibt, nahmen die Kids die Neuigkeit in Sachen Schule etwas ungläubig zur Kenntnis und verständigten in einem Video-Chat, bei dem sie das Telefon auf Lautsprecher gestellt hatten, ihre Klassenkameraden. "Es ist verpflichtend", müssen sich die Schüler dabei ziemlich entrüstet beschwert haben. Schließlich sollen die Kinder stundenlang Nachforschungen zur Schule auch am Wochenende betrieben haben, ehe sich Liam Schewitz schließlich erbarmte und ihnen mitteilte, dass alles nur ein Scherz sei.

Den entsprechenden Brief teilte er via Twitter. 

Andere Eltern eiferten Liam Schewitz nach

Als sie von seiner Geschichte erfuhren, sollen einige Eltern probiert haben, es ihm gleich zu tun. Dies soll eine vernichtende Wirkung nach sich gezogen haben. "Ich habe das meinen Kindern im schulpflichtigen Alter vorgelesen. Die Kids (zehn und acht Jahre alt) brachen in Tränen aus und nannten mich ein schreckliches Elternteil", berichtet ein User. 

Titelfoto: Twitter Screenshot Sentientbomb

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