Wegen Corona: So überrascht Seemannsmission Seeleute zu Weihnachten

Hamburg - Mehr als 500 Geschenke hat die Hamburger Seemannsmission "Duckdalben" bereits jetzt gesammelt: An Weihnachten sollen sie an die Crews der Schiffe überreicht werden.

Jörn Hille, Diakon der Seefahrermission "Duckdalben", kniet zwischen etlichen Geschenken, die bereits gespendet wurden.
Jörn Hille, Diakon der Seefahrermission "Duckdalben", kniet zwischen etlichen Geschenken, die bereits gespendet wurden.  © dpa/Daniel Reinhardt

"Das ist erstmalig in Hamburg! Wir versuchen jedem Seemann ein eigenes Geschenk zu überreichen", sagte Seemannsdiakon Jörn Hille der Deutschen Presse-Agentur.

Der Großteil der Präsente, die über das diesjährige Fest verteilt werden, sei von Hamburgern gespendet worden.

"Ein Geschenk war mit einem Tannenzweig und einer Christbaumkugel verziert, ganz kitschig - aber auch irgendwie schön", sagte Hille.

Tipps, was bei den Seeleuten gut ankommt, gab es demnach vorab. "Dazu gehören warme Socken, Mützen oder Schokoweihnachtsmänner".

Um den 23. und 24. Dezember herum werden im Hamburger Hafen mehr als 40 große Handelsschiffe mit jeweils etwa 20 Mann an Bord vor Anker liegen, wie der Diakon erklärt.

2020 läuft auch dort einiges anders: Vor Corona sei es an Weihnachten üblich gewesen, die Besatzungen für später in den "International Seamen’s Club" einzuladen und ihnen ein Gruppengeschenk zu überreichen.

Etliche Geschenke liegen in der Seefahrermission "Duckdalben".
Etliche Geschenke liegen in der Seefahrermission "Duckdalben".  © dpa/Daniel Reinhardt

Wegen der Pandemie ist das aber laut Hille schwierig geworden.

Titelfoto: dpa/Daniel Reinhardt

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